Bezahlen mit Smartphone: Nach Google Pay führen auch Sparkassen eigenen Dienst ein

In Deutschland bezahlen Verbraucher noch immer gerne mit Bargeld, vor allem in stationären Läden. Vor wenigen Tagen hat jedoch Google seinen Paymentdienst gestartet, der Scheine und Münzen überflüssig macht. Bezahlt wird mit dem Smartphone. Diese Möglichkeit bieten nun auch die Sparkassen an.

Bezahlen mit Smartphone: Nach Google Pay führen auch Sparkassen eigenen Dienst ein

Bezahlen mit Smartphone: Nach Google Pay führen auch Sparkassen eigenen Dienst ein – pixabay.com ©PhotoMIX-Company (Creative Commons CC0)

In China ist das bereits selbstverständlich: Verbraucher bezahlen ihre Ware an der Kasse eines stationären Geschäfts nicht mit Bargeld, sondern per Smartphone. Meistens nutzen sie den Dienst Alipay. Hierzulande hat diese Bezahlmethode noch einen schweren Stand. Dennoch es ist eine Änderung spürbar. Immer mehr Dienstleister bieten die Möglichkeit an, bargeldlos mit dem Smartphone zu zahlen. In Deutschland hat sich vor allem Google Pay hervorgetan. Doch nun gibt es auch einen entsprechenden Dienst der Sparkassen.

Überweisungen in Echtzeit – einfach und sicher

Das Stichwort heißt «Instant Payments». „Die Sparkassen-Finanzgruppe ist die erste Institutsgruppe in Deutschland, die Echtzeit-Überweisungen anbietet. Unsere Kunden können damit Geld in Sekundenschnelle überweisen – ganz einfach und sicher“, zitiert die DPA Helmut Schleweis, der als Präsident an der Spitze des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes steht. Um den Dienst nutzen zu können, brauchen die Kunden eine EC- oder Kreditkarte der Finanzgruppe sowie ein Android-Smartphone. Daraufhin ist eine App herunterzuladen, die die Nahfeldkommunikation (NFC) nutzt. Zur Verfügung steht der Sparkassen-Dienst ab dem 10. Juli. Dann können bundesweit rund 50 Millionen Kunden der Finanzgruppe von der neuen Bezahl-Möglichkeit Gebrauch machen.

Google Pay und seine Partner

Google führte seinen Dienst bereits Ende Juni ein. Anders als die Sparkassen arbeitet der Paymentdienst mit mehreren Geldinstituten und Online-Anbietern zusammen, zu denen die Commerzbank, deren Tochter Comdirect, die Direktbank N26 sowie die Bezahl-App Boon gehören. Bald können auch die Landesbank Baden-Württemberg und die Digitalbank Revolut hinzukommen.

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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