PayPal kauft die Plattform Simility

Es ist bereits der zweite Kauf innerhalb einer Woche: Der US-amerikanische Konzern PayPal hat das Portal Simility eworben, dessen Dienste Händler in Anspruch nehmen, um nicht zu Betrugsopfern zu werden. Dem Payment-Riesen war die Plattform eine dreistellige Millionensumme wert.

Der US-amerikanische Bezahldienst PayPal befindet sich gerade auf Einkaufstour. Erst kürzlich erwarb er den kleinen Anbieter Hyperwallet. Nun gehört auch Simility zu seinem Portfolio, eine Plattform, die sich auf Betrugsprävention und Risikomanagement spezialisiert hat. Das Portal zählt Händler wie Bay/StubHub, OfferUp, Dicks Sporting Goods und Rebtel zu seinen Kunden und bietet ihnen umfassende Dashboard-Funktionen an. PayPal sieht in dem kleinen Dienstleister viel Potential, weshalb sich der US-Konzern nicht scheute, 120 Millionen Dollar für ihn auszugeben.

Transparenz und Kontrolle ermöglichen

Der Payment-Riese bemüht sich schon länger, seinen Kunden mehr Transparenz und Kontrolle zu gewährleisten. Mit Hilfe von Simility soll ihm das besser gelingen. Zugleich sorgt er vor, damit es in Zukunft erst gar nicht zu Betrugsversuchen kommt. Die Technik stützt sich auf maschinelles Lernen, das eine ständige Anpassung von Transaktionen ermöglicht. Dabei kommen mehrere Tools zum Einsatz. Mit ihnen lassen sich nicht nur betrügerische Aktivitäten minimieren, sondern auch das Zahlungserlebnis der Händler und Kunden steigern. „Der digitale Handel ist explodiert und Betrüger haben neue Methoden zur Durchführung ihrer Verbrechen gefunden und diese weiterentwickelt“, sagt Bill Ready, der bei PayPal den Posten des COO innehat. „Zusammen mit Simility werden wir in der Lage sein, mehr Kontrolle in die Hände unserer Händler zu geben, um Betrug zu bekämpfen und gleichzeitig den Handel schneller und sicherer zu machen.“

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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