Otto führt sein Vorteilsprogramm Up mit Liefer-Flatrate ein

Wer ein Amazon Prime-Mitglied ist, kann sich die Bestellungen auf Amazon kostenlos nach Hause liefern lassen. Um von diesem Service zu profitieren, müssen die Abonnenten eine Jahresgebühr von 69 Euro zahlen. Weitaus günstiger ist da Otto. Der Online-Händler hat nun sein Vorteilsprogramm UP gestartet, in dessen Rahmen eine Liefer-Flatrate für 19 Euro im Jahr hinzugebucht werden kann. Wenn man viel bestellt, sind diese gut investiert, da für den Versand im Normalfall bis zu 5,95 Euro fällig werden.

©Otto 2018

Otto Vorteilsprogramm Up

Otto Up heißt das neue Vorteilsprogramm, mit dem Otto Amazon Prime und Zalando Plus (früher ZET) Paroli bieten möchte. Das Programm besteht aus einer Zusammenstellung verschiedener Vorteile, darunter auch die kostenlose Lieferung, die als kostenpflichtiges UPgrade innerhalb des Programms für 19 Euro pro Jahr hinzugebucht werden kann. Neukunden erhalten die Liefer-Flat gratis.

Zu den weiteren Leistungen gehört das UPsparbuch, auf dem individuell Guthaben aus entsprechenden Aktionen gesammelt und eingelöst werden kann. Mit der neuen UPcard können Kunden zusätzlich bei vielen Kooperationspartnern, zum Beispiel Kinos, bares Geld sparen.

Neukunden bekommen automatisch nach der ersten Bestellung ihre digitale UPcard im persönlichen UP-Bereich freigeschaltet. Die UPspecials sind verschiedene Aktionen im Rahmen von OTTO UP. Diese können dauerhaft oder auch zeitlich begrenzt sein. Von Gewinnspielen bis zu so genannten UPsundays.

Grundsätzlich sind alle Vorteile von OTTO UP kostenlos. Die flexiblen Service-Lösungen, wie zum Beispiel die Liefer-Flat kann für einmalig 19€ pro Jahr als UPgrade dazu bestellt werden.

Ein etwas umständliches System

So groß das Einsparpotential ist, so schwerfällig wirkt das Verfahren ´momentan noch in der Praxis. Flatrate-Kunden müssen nämlich bei jedem Einkauf das Feld «Gutschein / Rabatt» ausfüllen, um von dem eigenen Privileg Gebrauch zu machen. Den dafür nötigen Code erhalten Kunden per Post und per Mail. Dieser ist dann in das Feld einzutragen, wenn es zu einer Bestellung kommt. So manch einer dürfte sich mehr Automatisierung wünschen. Der Vorteil der Flatrate erweist sich beim genauen Hinsehen als gar nicht mehr so groß, zumal einige Produkte von ihr ausgeschlossen sind. Das gilt zum Beispiel für Speditionsware oder Artikel, die Dritthändler auf Otto.de verkaufen.

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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