HelloFresh geht offline: Kochboxen nun auch in ausgewählten Supermärkten erhältlich

Vor wenigen Monaten veröffentlichte HelloFresh seine Quartalszahlen. Das Berliner Unternehmen konnte sich vor allem in den USA deutlich steigern. Nun expandiert der Dienstleister jenseits des Atlantiks weiter und bietet seine Kochboxen auch in ausgewählten Supermärkten an.

Während sich viele kleine Händler darum bemühen, im Internetgeschäft Fuß zu fassen, gehen die Großen offline. Zu ihnen gehört mittlerweile auch HelloFresh. Seit 2011 bieten die Berliner an, Kochboxen online zu bestellen. Doch der Dienstleister ist in den letzten Jahren gewachsen und expandierte sogar in die USA. Dort kommt er nun Kunden entgegen, „die nicht die Möglichkeit haben, lange im Voraus zu planen“. Sie können ab sofort die HelloFresh-Kochboxen auch in ausgewählten Supermärkten erwerben.

HelloFresh geht offline: Kochboxen nun auch in ausgewählten Supermärkten erhältlich

HelloFresh geht offline: Kochboxen nun auch in ausgewählten Supermärkten erhältlich
© HelloFresh 2018

In 600 Läden an der Ostküste

Die jeweiligen Filialen gehören den beiden Ketten «Giant Food» und «Stop & Shop», mit denen das Berliner Unternehmen kooperiert. Die insgesamt 600 Läden befinden sich an der Ostküste der USA, weshalb nur Verbraucher aus dieser Region in den Genuss des neuen HelloFresh-Angebots kommen. Allerdings soll sich der Dienstleister in den Vereinigten Staaten um weitere Partner bemühen. Deutsche Kunden müssen sich erst einmal gedulden, wie eine HelloFresh-Sprecherin mitteilte. Ihr zufolge sei momentan noch nicht geplant, Kochboxen auch in den hiesigen Supermärkten anzubieten. In Belgien und den Niederlanden wird es jedoch bereits gemacht.

Riesiges Umsatzwachstum in den USA

Der Offline-Kurs ist ein weiterer Indikator für HelloFreshs Erfolg. Das Unternehmen präsentierte erst im März seine aktuellen Geschäftszahlen. Der Umsatz ging um 44 Prozent nach oben und lag am Ende des ersten Quartals bei 295,6 Millionen Euro. Am besten schnitt HelloFresh in den USA ab, wo das Wachstum sogar 49,4 Prozent betrug. Das erklärt zugleich, warum der Kochboxen-Anbieter zunächst jenseits des Atlantiks offline geht.

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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Kategorien: E-Food

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