Kooperation zwischen Microsoft und Stripe: Kunden können Rechnungen direkt über Outlook bezahlen

Microsoft hat den Payment-Anbieter «Stripe» als Partner gewinnen können. Der Dienstleister arbeitet seit 2017 auch hierzulande mit namhaften Unternehmen zusammen. Von der jüngsten Kooperation profitieren vor allem die Office-Nutzer, die Rechnungen direkt über Outlook begleichen können. Vorteile ergeben sich auch bei der digitalen Wallet «Microsoft Pay»

Kürzlich hielt Microsoft eine «Build Developer Conference» ab. Bei diesem Event teilte der Konzern mit, dass er mit dem Payment-Unternehmen «Stripe» kooperiere. Die Partnerschaft soll sich vor allem für die Office-Nutzer auszahlen. Diese können in Zukunft direkt in Outlook Rechnungen verarbeiten und Zahlungen in insgesamt 135 Währungen tätigen.

Kooperation zwischen Microsoft und Stripe: Kunden können Rechnungen direkt über Outlook bezahlen

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Beseitigung von Reibungsverlusten

Stripe ist mittlerweile auch in Deutschland aktiv. Der Payement-Anbieter bemüht sich hierzulande seit Juni 2017 darum, Online-Händlern die Integration einer Zahlungsfunktion in ihren Shops zu vereinfachen. Dabei arbeitet er mit mehreren größeren Unternehmen zusammen, zu denen Namen wie Facebook, Alipay und Visa gehören. Die Vorteile der jüngsten Kooperation mit Microsoft erläutert Richard Alfonsi, Head of Global Revenue and Growth bei Stripe, folgendermaßen: „So kann jeder Nutzer, der eine Rechnung per E-Mail oder per Outlook erhält, diese sofort mit ein paar einfachen Klicks bezahlen. Durch die Beseitigung von Reibungsverlusten und die Verkürzung der Zeit, die für die Ausführung einer Zahlung benötigt wird, können Microsoft und Stripe Unternehmen auf der ganzen Welt dabei helfen, verpasste oder verspätete Zahlungen zu reduzieren und letztendlich ihren Umsatz zu steigern.“

Ergänzung der digitalen Wallet «Microsoft Pay»

Für das Verfahren nutzt der Dienstleister «Stripe Connect», mit dem auch andere Unternehmen arbeiten. Zu ihnen gehören zum Beispiel Shopify oder Salesforce. Der Service eignet sich insbesondere für Online-Marktplätze und Plattformen, weil sie dadurch unkomplizierter Geld empfangen und an Dritte auszahlen können. Allerdings beschränkt sich die Kooperation zwischen dem Payment-Anbieter und dem riesigen Technologieunternehmen nicht nur auf diesen Dienst. Optimiert wird auch die digitale Wallet «Microsoft Pay», die es Kunden ermöglicht, bevorzugte Zahlungs- und Versanddaten in ihren Konten zu speichern.

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Eugen (Redakteur)

Eugen Zentner ist freier Redakteur, dpa-infocom.

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Kategorien: Bezahldienste

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