E-Commerce-Offensive: dm arbeitet an einer App für mehrere Services

Die Drogerie dm digitalisiert sich zunehmend. Derzeit arbeitet sie an einer App, die gleich mehrere Services ermöglichen soll. Einer von ihnen ist für das kontaktlose Bezahlen in den Filialen vorgesehen. Ein anderer liefert Kunden wichtige Informationen mit Hilfe der Augmented-Reality-Technologie.

Unter den deutschen Drogerieketten gilt dm als der Händler, der im E-Commerce am fortschrittlichsten ist. Damit daran kein Zweifel aufkommt, digitalisiert er weiter sein Geschäft und beweist durchaus Innovationsvermögen. Derzeit arbeitet das Unternehmen an einer eigenen App, auf deren Grundlage mehrere digitale Services entstehen sollen. Mit ihrer Hilfe will dm unter anderem ein mobiles Selfscanning möglich machen, wie Branchenbeobachter berichten.

E-Commerce-Offensive: dm arbeitet an einer App für mehrere Services

E-Commerce-Offensive: dm arbeitet an einer App für mehrere Services
Basis pixabay.com ©LoboStudioHamburg (Creative Commons CC0)

Kontaktloses Bezahlen in den Filialen

Doch die Ambitionen er Drogerie scheinen weitaus größer zu sein. Es sieht ganz danach aus, als orientierte sie sich an Amazon und dessen Konzept des kassenlosen Supermarktes. In seinen Filialen probiert der Einzelhändler schon jetzt aus, wie sich bargeld- und kontaktlos mit einer Karte bezahlen ließe. Eine große Bedeutung soll hierbei ebenfalls der dm-App zukommen. Über sie werden Kunden wohl mit den gleichen Verfahren bezahlen können, die sie auch im Online-Shop der Drogerie hinterlegt haben. Doch es ist nicht nur das Bezahlen, das dm mit seiner Anwendung vereinfachen möchte. Auch das Einkaufserlebnis soll optimiert werden. Dabei setzt die Drogeriekette auf Augmented Reality. Mit Hilfe dieser Technik will dm seinen Kunden ermöglichen, Informationen zu Nährwert und Allergenen von Produkten einzusehen.

Investitionen in Digitalisierung

Diese Pläne veranschaulichen, welche Bedeutung Digitalisierung für dm gerade hat. Das lässt sich aber auch an den Investitionsausgaben ablesen. Rund 175 Millionen Euro gab der Einzelhändler allein im letzten Geschäftsjahr aus. Zukünftig will er sogar alle Verkäufer in seinen Filialen mit einem Smartphone ausstatten, damit sie es für eine bessere und schnellere Beratung nutzen. Dadurch soll sich sowohl der Kunden-Service als auch das technische Knwo-how der Mitarbeiter verbessern.

E-Commerce-Offensive: dm arbeitet an einer App für mehrere Services was last modified: by

Ähnliche Beiträge

Mit dem Smartphone im stationären Handel bezahlen: Amazon führt «Pay Places» ein Es vergeht kaum eine Woche, ohne das Amazon im stationären Handel nicht expandiert. Nach dem Kauf einer Bio-Supermarktkette bringt der Internetriese jetzt den Service «Pay Places» an den Start, der das Bezahlen an der Kasse stationärer Geschäfte möglich macht. Dafür ist lediglich eine mobile App not...
plentymarkets Online-Händler-Kongress 2016: Das waren die Highlights Am 19. und 20. Februar veranstaltete die plentymarkets GmbH aus Kassel zum neunten Mal den plentymarkets Online-Händler-Kongress. Rund 2.000 Besucher, 60 Aussteller und fast 40 Expertenvorträge machten die Veranstaltung in Kassel zum hervorragenden Jahresauftakt der Branche. Internationalisierung...
Momox-Gründer Chrsitian Wegner im Interview Im Zusammenarbeit mit Andy Geldman, Gründer und Betreiber von webretailer.com veröffentlichen wir auf onlinemarktplatz.de die deutsche Version des Interviews mit Christian Wegner, dem Gründer von Momox. Momox ist mittlerweile der zweitgrößte Verkäufer auf Amazon und bei eBay liegt Momox auf Platz...
DPD bringt den ersten mobilen Paketschein mit Integration in Passbook , Apple Watch und eB... Mit einem mobilen Paketschein macht der internationale Paket- und Expressdienst DPD den Paketversand noch bequemer und digitaler. DPD Deutschland gehört zur internationalen DPDgroup, Europas zweitgrößtem Paketdienst-Netzwerk. Alle Klein- und Privatversender, die ihr Paket auf der Internet-Plattfo...
idealo gibt Tipps zu Sonderangeboten: Wie man diese erkennt – und selbst findet In stationären Geschäften sind es die großen „SALE!“-Schilder, im Web-Shop prominent platzierte Angebote: Winkt ein hoher Preisnachlass, ist die Kauflust bei vielen Konsumenten am größten und der Entscheidungsprozess kurz. Es wird sofort gekauft, ohne zu wissen, ob das feilgebotene Sonderangebot tat...
Mobile Zahlungsformen: Mobile Payment trägt unserem mobilen Zeitalter Rechnung Shoppen von überall zu jeder Zeit. Durch mobile Endgeräte ist das Einkaufen im Worldwide Web noch attraktiver für die Kunden geworden. Jedes zweite Mobiltelefon in Deutschland ist ein Smartphone mit Internetzugang. Doch das mobile Shopping verlangt auch nach passenden Bezahlmöglichkeiten. Da ist es ...

Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

Beitrag teilen:


Kategorien: Alibaba, Etsy & Co., Mobile Commerce

Schlagworte:, , , , ,