Google Pay: Der Suchmaschinenriese führt seinen Bezahldienst ein

Auf dem Payment-Markt herrscht viel Bewegung. Doch einer konnte hier noch nicht richtig Fuß fassen: Google. Der Internet-Gigant ist zwar mit seiner Wallet und Android Pay in Erscheinung getreten, aber der ganz große Erfolg blieb bislang aus. Das soll sich mit einer neuen App ändern.

Der Suchmaschinenriese Google unternahm in der Vergangenheit zwei Mal den Versuch, einen Bezahldienst zu etablieren. Der ganz große Erfolg ist bislang ausgeblieben. Noch fehlt den beiden Modellen Android Pay und Google Wallet die Durchschlagskraft. Deswegen dachte sich der Konzern, er könnte beide zu einem Service vereinen. Entstanden ist dadurch die App Google Pay, die der Suchmaschinenriese nun auf den Markt gebracht hat.

Google Pay: Der Suchmaschinenriese führt seinen Bezahldienst ein

Google Pay: Der Suchmaschinenriese führt seinen Bezahldienst ein

Mobile Payment im öffentlichen Nahverkehr

Der neue Bezahldienst eignet sich zum einen dazu, auf Partnerseiten Produkte und Dienstleistungen zu begleichen. Zum einen können Nutzer ihn für die Verwaltung von digitalen Kredit- und Debitkarten verwenden, wie sie das schon von Google Wallet kennen. Zusätzlich dazu besteht die Möglichkeit, für den öffentlichen Nahverkehr in Städten wie London, Kiew oder Portland mobil zu bezahlen. Dass der Service zunächst an Orten außerhalb Deutschlands verfügbar ist, liegt an der relativ geringen Verbreitung des Mobile Payments hierzulande. Anders als zum Beispiel im skandinavischen oder asiatischen Raum, bezahlen die deutschen Verbraucher noch kaum mit ihren Smartphones.

Bald auch «Google Pay Send» verfügbar

Die neue App können Nutzer über den Google Play Store herunterladen. Wer eine iOS-Version braucht, muss noch ein wenig warten. Sollte auf dem Smartphone bereits Android Pay installiert sein, ist lediglich eine Aktualisierung der App nötig, damit die Google-Pay-Anwendung automatisch zur Verfügung steht. In wenigen Monaten möchte der Suchmaschinenriese sogar die Funktion «Google Pay Send» integrieren, mit der sich Freunde gegenseitig Geldbeträge zusenden können. Dafür brauchen sie lediglich die Mobilnummer anzugeben.

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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