Umweltverschmutzung – auch durch ständigen Neukauf von Druckerpatronen

Nahezu täglich kann man als aufmerksamer Zeitgenosse Meldungen und Nachrichten über Umweltbelastungen und Verschmutzungen lesen oder hören. Die Auswirkungen auf das Ökosystem der Erde sind vielschichtig und in unterschiedlichem Ausmaß verheerend. Neben großen Katastrophen sind es oft auch alltägliche menschliche Verhaltensweisen, die dafür sorgen, dass die Umwelt in Mitleidenschaft gezogen wird. Einen Beitrag zum Umweltschutz kann nahezu jeder leisten, der über ein Bewusstsein für bestimmte Zusammenhänge verfügt. Umweltschutz fängt bereits bei der Vermeidung von Abfällen an.

Plastikmüll wird immer größeres Problem

Die Verschmutzung durch Plastikabfälle nimmt zu. Europaweit fallen jedes etwa 26 Millionen Tonnen Plastikmüll an, von denen nur rund 30 % recycelt werden können, der Rest landet entweder auf Müllkippen, in Müllverbrennungsanlagen oder aber in der Umwelt. In den Weltmeeren schwimmen bereits heute bis zu 142 Millionen Tonnen Plastikmüll. Mikropartikel von Plastik finden sich nahezu in allen Gewässern der Erde. Insbesondere Einwegverpackungen stellen ein immer größer werdendes Problem dar.

Umweltverschmutzung - auch durch ständigen Neukauf von Druckerpatronen

Umweltverschmutzung – auch durch ständigen Neukauf von Druckerpatronen
pixabay.com ©geraldsimon00 (Creative Commons CC0)

Teilweise sind gesundheitsschädliche Stoffe in Tonern und Patronen enthalten

Der Verschleiß einer Patrone ist verhältnismäßig gering. Sie sind robust gebaut und könnten rein theoretisch durchaus mehrfach verwendet werden, dennoch werden sie von den meisten Verbrauchern weggeschmissen, wenn sie leer sind. Alleine in Europa werden Schätzungen zufolge jedes Jahr 250 Millionen leere Tintenpatronen und Tonerkartuschen im Hausmüll entsorgt, obwohl sie gerade dort überhaupt nicht hingehören.

Druckerpatronen und auch Tonerkartuschen bestehen aus einem Materialmix, beinhalten Komponenten wie Kunststoff, Metalle und auch elektronische Kleinstteile. Darüber hinaus enthält die Farbe meist zahlreiche chemische Bestandteile wie Benzol, Tributylzinn oder Styrol-Acrylat-Copolymer welche nicht nur umwelt-, sondern auch gesundheitsschädlich sind und daher separat bei einem Entsorgungsfachbetrieb entsorgt werden oder gleich an den Hersteller zurückgeschickt werden sollten.

Es geht auch anders

Dass es auch anders geht, beweisen Ansätze wie Refill- oder Rebuilt-Patronen. Hier werden die Patronen und Kartuschen nicht entsorgt, sondern aufbereitet und neu befüllt. Im Gegensatz zu den Originalprodukten des Herstellers sind bei Refill- und Rebuilt-Produkten keinerlei Qualitätseinbußen zu befürchten, in der Regel kann man mit ihnen sogar deutlich mehr Seiten drucken als mit den Originalen. Somit wird ein wertvoller Beitrag dazu geleistet, dass Ressourcen erhalten und weiterverwendet werden können. Refill-Toner und Rebuilt-Tintenpatronen für alle gängigen Druckermodelle gibt es etwa bei SUPERPATRONEN.

Umweltschutz fängt im Kleinen an

Es ist wichtig, den Bereich Umweltschutz in jedem Aspekt wahrzunehmen und sich im Rahmen seiner Möglichkeiten daran zu beteiligen. Ein bewusster Umgang mit Ressourcen führt zu weniger Verschwendung und einer nachhaltigeren Nutzung von Gegenständen. Oftmals ist man sich den Dimensionen einzelner Auswirkungen auf die Umwelt gar nicht bewusst, bis man merkt, dass man selber Mittäter ist. Wer mit offenen Augen durchs Leben geht und versucht Zusammenhänge zu verstehen, der kann zumindest sein eigenes Verhalten dahin gehend ändern, dass er sich nichts vorzuwerfen braucht. So ist es auch leichter, andere Personen auf gewisse Probleme aufmerksam zu machen und somit ein entsprechendes Bewusstsein zu schaffen.

Frank Weyermann
Betreiber der Seiten onlinemarktplatz.de, telefonpaul.de und suchbox.net.



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