Amazon Pantry: Lieferung von Produkten des täglichen Bedarfs ist teurer geworden

Immer mehr Verbraucher bestellen Produkte des täglichen Bedarfs online. Diesen Trend lässt sich der Internet-Riese Amazon nicht entgehen. Deswegen führte er den Service «Amazon Pantry» ein. Dieser ist zum Jahreswechsel teurer geworden. Konnten Kunden die Waren früher ab einem Mindestbestellwert kostenlos nach Hause liefern lassen, müssen sie jetzt den standardmäßigen Versandpreis zahlen. Und das ist nicht die einzige Änderung.

Amazon Pantry: Lieferung von Produkten des täglichen Bedarfs ist teurer geworden

Wenn Amazon einen Markt betritt, ist es um die Konkurrenz schlecht bestellt. Das hat der Internet-Riese mit seinem Service «Amazon Pantry» ein weiteres Mal unter Beweis gestellt. Er bietet Kunden die Möglichkeit, Produkte des täglichen Bedarfs von Zuhause zu bestellen. Damit trat Amazon in Wettbewerb mit so großen Branchen-Namen wie Lidl oder Kaufland, Edeka oder Rewe. Und diese bekommen den Druck mittlerweile zu spüren. Als erste haben sich Lidl und Kaufland vom Markt verabschiedet. Die restlichen Anbieter bleiben standhaft, genauso wie der Dienstleister Allyouneed Fresh. Amazon macht sich hingegen die Auflösungserscheinungen zunutze und erhöht die Preise für Pantry-Lieferungen.

Keine kostenlose Lieferung mehr

Die Änderungen erfolgten zum Jahreswechsel. Konnten Kunden früher ab einem Mindestbestellwert von 29 Euro die Waren kostenlos liefern lassen, müssen sie nun die standardmäßigen Versandkosten tragen. Die haben sich jedoch erhöht. Betrugen sie vorher für die erste Pantry-Box 2,99 Euro, liegen sie in diesem Jahr bei 3,99 Euro. Wer die bestellten Waren zu einem Wunschtermin liefern lassen möchte, zahlt mittlerweile sogar 5,99 Euro. In einem Punkt kommt Amazon jedoch seinen Kunden entgegen. Wenn früher die bestellten Produkte nicht in eine Box passten, war eine zweite notwendig, für die der Internetriese ein weiteres Mal den standardmäßigen Vollpreis von 2,99 Euro verlangte. Ab 2018 kommen für die zweite Box lediglich 99 Cent hinzu. Bei Wunschterminen liegen diese Zusatzkosten bei 1,99 Euro.

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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