Vorteile von VPN-Clients und deren Funktionsweise

VPN ist die Abkürzung für Virtual Private Network (virtuelles privates Netzwerk). Bei einem Client handelt es sich um ein Computerprogramm, das eine Kommunikation mit einem Server durchführt. Durch einen VPN-Client erhalten User sicheren Zugriff auf private Netzwerke – von überall auf der Welt. Die Sicherheit wird durch eine Echtzeit-Verschlüsselung der Internetverbindung gewährleistet. Sie ist unabhängig von Standorten, der Auswahl der teilnehmenden Geräte und der Verbindung selbst.

Die Funktionsweise von VPN

Ein VPN ist Teil eines größeren Netzwerkes, doch vollständig abgeschlossen. Zugriff haben nur Personen, die dazu berechtigt sind. Von außen kann nicht auf die Inhalte zugegriffen werden. Um an dem VPN-Netzwerk teilnehmen zu können, müssen User eine Software (die virtuelle Netzwerkkarte) auf ihrem Endgerät installieren. Mit einer einzigartigen, geheimen IP nehmen sie schließlich am Netzwerk teil. Die virtuelle Netzwerkkarte kann auch als App auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets installiert werden. Mehr nützliche Informationen zum Thema VPN finden Sie auf wiki.freifunk.net.

Vorteile von VPN-Clients und deren Funktionsweise

Vorteile von VPN-Clients und deren Funktionsweise. pixabay.com ©freeGraphicToday (Creative Commons CC0)

Ein VPN wird unter anderem von Unternehmen eingesetzt. Mitarbeiter des Unternehmens verbinden sich über ein VPN-Gateway mit dem Netzwerk durch eine Autorisierung. Anschließend können sie weltweit auf das VPN des Unternehmens zugreifen, zum Beispiel von Zuhause aus oder während einer Geschäftsreise. Voraussetzung dafür ist ein funktionierender Internetzugang und das autorisierte Endgerät. Die Nutzung eines VPN-Clients hat natürlich ihren Preis, denn die Dienste werden nicht kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Vorteile von VPN

Wer an einem VPN-Netzwerk teilnimmt, nutzt (meist mehrere) geheime IP-Adressen. Die Internet-Aktivitäten des Teilnehmers sind dadurch für den Provider und andere Interessenten (wie Regierungen, Unternehmen, etc.) nicht nachvollziehbar und auch die Aufenthaltsorte lassen sich nicht verfolgen. Daraus folgt, dass der Provider die Verbindung des Users nicht durch Zensurmaßnahmen und ähnliches einschränken kann. Unternehmen haben darüber hinaus keine Chance, ein Surfprofil des Users zu erstellen und zum Beispiel dazu passende Werbung zu schalten – eine durchaus gängige Praxis, wie ein Artikel von netzpolitik.org schilderte.

Eine Verbindung mittels VPN schützt außerdem die Privatsphäre der Nutzer. Da die Verbindung vollständig verschlüsselt ist, haben es Cyberkriminelle schwer, sensible Daten einzusehen, zu stehlen und zu missbrauchen (zum Beispiel beim Online-Banking). In Zeiten, in denen die Cyberkriminalität immer mehr zunimmt, sind VPN-Clients somit sehr nützlich.

Die Nachteile von VPN

Die vielen Vorteile sind nicht ohne gewisse Einschränkungen nutzbar. So kommt es manchmal zu einem Verlust der Verbindungsgeschwindigkeit. Hierfür sind beispielsweise die aufwändigen Verschlüsselungen verantwortlich, die außerdem nicht immer von hoher Qualität sind.

Aufgrund des großen Missbrauchspotentials durch VPN-Clients gelten diese in vielen Staaten als illegal. Provider und Unternehmen sind zudem in der Lage, bestimmte Clients innerhalb ihres Geltungsbereiches zu blockieren. Nicht alle VPN-Anbieter sind sicher. Vor allem kostenlose Varianten sind häufig mit Malware versehen und schaden dem Nutzer eher.

Einige Online-Vergleichsportale wie verbraucher.eu bieten einen guten Überblick über aktuelle VPN-Anbieter. Wenn Sie die o.a. Vor- und Nachteile berücksichtigen, können Sie den für Sie passenden Anbieter schnell ausfindig machen.

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Frank Weyermann
Betreiber der Seite onlinemarktplatz.de und und Inhaber von die-datenwerkstatt.de.



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