Warme Winterstiefel zu Weihnachten – Reifegrad-Analyse von Online-Schuhgeschäften

Allmählich wird es winterlich in Deutschland. Wer noch warmes und festes Schuhwerk für die kalten Tage braucht, findet in deutschen Online-Schuhgeschäften eine große Auswahl an passenden Winterstiefeln – auch Zubehör für sicheren Halt bei Schnee und Eis ist in einigen Shops erhältlich. Beim Schuhkauf im Netz erwartet Onlineshopper in der Regel ein positives Einkaufserlebnis. So können sich Kunden meist auf eine gute Benutzerführung, eine hohe Datensicherheit und eine ausgereifte Suchfunktion verlassen. Im Bereich Produktpräsentation besteht jedoch insgesamt noch Nachholbedarf, so die Ergebnisse der heute erschienenen EHI-Studie „Onlineshop-Maturity-Index 2017 – Schuhgeschäfte“.

So wird ein Schuh draus

Der Reifegrad eines Onlineshops wird anhand unterschiedlicher Kriterien gemessen, die dazu beitragen, den Einkauf für den Kunden komfortabel, sicher und angenehm zu machen. Knapp 30 Prozent der analysierten Online-Schuhgeschäfte erfüllen diese Kriterien insgesamt bereits sehr gut, wie die Analyse des Onlineshop-Maturity-Index (OMI) zeigt. Mit einem OMI-Wert von mehr als 100 Punkten haben diese Shops die höchste Reifegradstufe erreicht und können als „Shopping-Highlights“ bezeichnet werden, denn hier erwartet den Onlineshopper ein flüssiges und intuitives Einkaufserlebnis. Den ersten Platz im Ranking belegt mirapodo.de mit 118,25 OMI-Punkten, dicht gefolgt von imwalking.de (117,25 OMI-Punkte). Auf dem dritten Rang landet roland-schuhe.de mit einem OMI-Wert von 114,63. Der Großteil (59 Prozent) der analysierten Shops erreicht mit 80 bis 99 OMI-Punkten den zweithöchsten Reifegrad „Fine Shopping-Experience“. Nur bei vier Shops drückt der Schuh ein wenig. Mit weniger als 80 OMI-Punkten sind diese der dritten Stufe „Standard-Shop“ zuzuordnen, erfüllen damit aber immerhin noch die aktuellen Kundenerwartungen.

Warme Winterstiefel zu Weihnachten - Reifegrad-Analyse von Online-Schuhgeschäften

Warme Winterstiefel zu Weihnachten – Reifegrad-Analyse von Online-Schuhgeschäften
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Schuhe galten lange Zeit als schwer verkäuflich im Internet, denn stationäre Geschäfte bieten gegenüber dem Onlinehandel den Vorteil, dass Kunden die Ware vor Ort direkt anprobieren können. Vor diesem Hintergrund und dem starken Wettbewerb der Online-Schuhgeschäfte untereinander haben viele Händler heute gute Shop-Lösungen entwickelt. So zeigt die Analyse des Branchenbenchmarks, dass die untersuchten Onlineshops  vor allem in den Bereichen Benutzerfreundlichkeit und Suchfunktion sehr gut aufgestellt sind. Im Schnitt wurden 24,2 von 30 Punkten bzw. 18,3 von 21 Punkten erreicht. Mit durchschnittlich 17,4 von 25,5 erreichbaren Punkten ist auch das wichtige Thema Datensicherheit bei den meisten Händlern gewährleistet. Nur 2 Shops schneiden hier schlecht ab. Die Präsentation der Produkte lässt allerdings häufig noch zu wünschen übrig. Hier liegt der Branchenbenchmark bei 14,4 von 24 Punkten. Während wenige Shops eine gute Produktpräsentation bieten, sind mehr als 80 Prozent der untersuchten Onlineshops nur im Mittelfeld anzusiedeln. Die Produktpräsentation von 3 Händlern schneidet mit weniger als 9 Punkten sogar schlecht ab.

Schneeketten für Schuhe

Wer warme Winterstiefel sucht, wird in fast allen untersuchten Shops fündig. Nur ein Online-Schuhgeschäft ist nicht auf die kalte Jahreszeit eingestellt und hat keine Winterstiefel im Sortiment. Aber nicht nur warme Schuhe sind im Winter wichtig. Auch Sicherheit kann bei der Schuhwahl ein Kriterium sein, so sorgen Spikes und Schneeketten für Schuhe für sicheren Halt auf verschneiten und vereisten Gehwegen. Von den untersuchten Online-Schuhgeschäften bieten 7 Schuhspikes an. Mit Schneeketten, die sich einfach unter die Sohle des Schuhs spannen lassen, können nur 2 Shops dienen.

Studie und Methodik
Für die Studie „Onlineshop-Maturity-Index 2017 – Schuhgeschäfte“ wurden im November 32 Online-Schuhhändler anhand von 91 Kriterien analysiert und in acht Kategorien bewertet. Generalisten und spezialisierte Anbieter wie reine Sportschuhhändler wurden in der Analyse nicht berücksichtigt. Der Kriterienkatalog geht von einem idealen Onlineshop aus, der nach heutigen Standards umsetzbar wäre. Bei der Analyse kann ein Onlineshop maximal 150 Punkte erreichen. Anhand der erzielten Punktzahl erfolgt die Einordnung nach dem Onlineshop-Maturity-Index (OMI). Der Kriterienkatalog wurde in Zusammenarbeit mit den Paten eFulfilment, eresult und Resmedia erarbeitet.

Die EHI-Studie „Onlineshop-Maturity-Index 2017 – Schuhgeschäfte“ ist im EHI-Shop erhältlich.

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Frank Weyermann
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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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