Umfrage zum Kauf von Weihnachtsgeschenken: Deutsche Verbraucher ziehen stationäre Händler vor

Bald ist es soweit: Die Vorweihnachtszeit beginnt – und mit ihr der Einkaufsstress. Dabei gibt es die Möglichkeit, Geschenke im Internet zu erwerben. Doch die deutschen Verbraucher zieht es noch immer in die stationären Warenhäuser, wie eine neue Umfrage zeigt. Diese können bei den Konsumenten nicht nur mit der Betreuung vor Ort punkten.

Bald beginnt die Vorweihnachtszeit, in der alle Händler die höchsten Umsätze im Jahr erzielen. Und dennoch profitieren manche von ihnen mehr als andere. Das hat unter anderem mit dem Kaufverhalten der Kunden zu tun. Wenn es um Weihnachtsgeschenke geht, suchen die deutschen Verbraucher noch immer lieber die stationären Geschäfte auf. Zu diesem Ergebnis ist die Unternehmensberatung EY gekommen, die kürzlich eine Umfrage durchgeführt hat.

Umfrage zum Kauf von Weihnachtsgeschenken: Deutsche Verbraucher ziehen stationäre Händler vor

Umfrage zum Kauf von Weihnachtsgeschenken: Deutsche Verbraucher ziehen stationäre Händler vor
pixabay.com ©maciej326 (Creative Commons CC0)

Persönliche Betreuung ist für viele wichtig

Von den Befragten gaben rund zwei Drittel an, den Geschenke-Kauf in einem Fachgeschäft oder Warenhaus zu bevorzugen. Diese Vorliebe begründeten sie damit, dass sie die Artikel vor Ort besser beurteilen können. Außerdem sagt ihnen die Möglichkeit zu, die Ware sofort mitzunehmen, anstatt zu Hause auf sie zu warten. Für viele ist die Betreuung der Mitarbeiter ausschlaggebend, auf die sie beim Online-Shopping verzichten müssen.

Jüngere Generation zieht Online-Einkauf vor

Für den digitalen Einkauf in der Vorweihnachtszeit kann sich nur jeder achte deutsche Verbraucher begeistern, wobei es große Unterschiede zwischen den Altersgruppen gibt. Jüngere Menschen sind dem Online-Shopping eher zugeneigt als die ältere Generation. Gerade Konsumenten unter 35 sind öfter bereit, im Internet zu stöbern, um dem Stress in den Innenstädten zu entkommen. Deshalb könnte sich das Kaufverhalten in der Vorweihnachtszeit in Zukunft ändern, wenn die mit modernen Medien aufgewachsene Generation ein höheres Lebensalter erreicht. Zu dieser Einschätzung kommen auch die Unternehmensberater, die von einer „spürbaren Verschiebung der Einkaufsaktivitäten in Richtung Internet“ ausgehen.

Ähnliche Beiträge

Klarna und Shopify intensivieren globale Partnerschaft Klarna, einer der führenden europäischen Zahlungsdienstleister, und Shopify, Anbieter einer E-Commerce-Plattform, haben heute bekanntgegeben, dass die zwei Bezahloptionen Sofortüberweisung und Rechnungskauf von Klarna über Shopify Payments verfügbar sein werden. Online-Händler in Deutschland, die Sh...
Neue Predictive Basket-Technologie von Fact-Finder sagt komplette Einkaufsliste vorher Milch, Spülmittel, Vitamintabletten: Wer Lebensmittel, Drogeriewaren oder Medikamente im Internet einkauft, braucht solche Produkte normalerweise regelmäßig – und in bestimmten Abständen. Diese alltäglichen Dinge aber immer wieder aufs Neue im Shop zu suchen und einzeln in den Warenkorb zu legen, is...
Amazon Go: Die Testphase ist vorbei, die erste Filiale eröffnet Einkaufen, ohne an der Kasse anzustehen. Diesen Traum vieler Verbraucher wollte Amazon erfüllen. Deswegen testete der Internetriese sein Supermarktkonzept «Amazon Go». Nun hat er die erste Filiale in Seattle eröffnet. Allerdings kommt auch sie nicht ohne Mitarbeiter aus. Amazon Go, der Supermarkt...
Private Label Produkte: Ein geniales Konzept für Amazon Verkäufer Der Handel mit Produkten über den Marktplatz von Amazon ist für nebenberufliche und für hauptberufliche Verkäufer eine lohnende und einfache Angelegenheit. Vor allem dann, wenn man sich für das Modell „Versand durch Amazon“ entscheidet, bleibt bei diesem Szenario für den Händler selbst fast keine Ar...
Digitalisierung fördert umwelt- und sozialverträglicheren Handel Mehr Digitalisierung bringt Produktion und Verbrauch dichter zusammen. Mehr Digitalisierung erhöht die Attraktivität des ländlichen Raums. Mehr Digitalisierung entzerrt die Liefersituation und beugt dem Paketstau vor: Drei überraschende Erkenntnisse aus der zweiten Auflage der Open Source Studie „Na...
Digitalisierung des indirekten Einkaufs: Online-Prozesskostenrechner ermittelt Einsparpote... Halbierte Prozesskosten im Unternehmen und jeweils eine Stunde Arbeitszeit pro Bestellvorgang gespart, das macht den Unterschied zwischen einem herkömmlichen und einem digitalisierten Beschaffungsvorgang aus. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzi...

Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

Beitrag teilen:


Kategorien: Onlinehandel allgemein

Schlagworte: