Abkehr vom Internet-Geschäft: Starbucks schließt seinen Online-Shop

Während es viele Filialisten ins Internet zieht, wählt Starbucks die umgekehrte Richtung. Die Kaffeekette schließt ihren digitalen Shop, um sich ausschließlich auf das stationäre Geschäft zu konzentrieren. Dennoch gibt es die Möglichkeit, ihre Produkte auch in Zukunft online zu kaufen.

Der Online-Handel wächst kontinuierlich, und immer mehr Akteure zieht es ins Netz. Nur einer kann dem Internet-Geschäft wenig abgewinnen: Starbucks. Die Kaffeekette betrieb zwar lange Zeit einen Online-Shop, in dem Besucher Artikel wie Espressomaschinen oder Becher und Gläser mit Unternehmenslogo erwerben konnten, kündigte jedoch bereits im August an, ihn schließen zu wollen. Das hat sie vor wenigen Tagen tatsächlich getan, um sich in Zukunft ausschließlich dem stationären Geschäft zu widmen.

Abkehr vom Internet-Geschäft: Starbucks schließt seinen Online-Shop

Starbucks-Produkte online über Vertriebspartner erhältlich

Dass sich Starbucks vom Multichannel verabschiedet, hängt mit dem Wunsch zusammen, die Vertriebsstruktur vereinfachen zu wollen. Diese soll schlanker und effizienter werden, wie Unternehmenssprecherin Maggie Jantzen andeutet: „Wir investieren weiterhin in Starbucks als Anlaufpunkt Nummer eins und kontrollieren dahingehend unser Portfolio, um disziplinierte und bedachte Entscheidungen zu treffen.“ Komplett aufgeben will Starbucks das Online-Geschäft dennoch nicht. Das eine oder andere Produkt soll weiterhin im Internet zum Verkauf stehen, auch wenn für den Vertrieb einer der Partner zuständig sein wird. Zu ihnen gehört zum Beispiel Alibabas Online-Marktplatz Tmall.

Kaffee und Merchandise-Produkte in den Filialen

Auf der chinesischen Verkaufsplattform richtete die Kaffeekette vor etwa zwei Jahren einen Flagshipstore ein, wo sie neben Starbucks-Karten auch Gutscheine oder spezielle E-Cards anbietet. Wer nicht auf Tmall einkaufen möchte, kann die stationären Filialen besuchen, um Kaffee und anderweitige Merchandise-Produkte zu kaufen. Darauf weist das Unternehmen auf der eigenen Homepage hin. Darüber hinaus bleibt weiterhin die Möglichkeit, die Starbucks-Getränke per App zu bestellen. Diese bereiten die jeweiligen Filial-Mitarbeiter vor, sodass die Kunden sie zu einem späteren Zeitpunkt abholen können.

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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