Zwei hauseigene Kreditkarten: PayPal will auch im stationären Bereich an Einfluss gewinnen

PayPal expandiert weiter, allerdings nicht im digitalen, sondern im stationären Bereich. Hier will der US-Riese mit zwei hauseigenen Kreditkarten punkten. Wer mit ihnen bezahlt, darf sich unter anderem auf Gutscheine, Prämien und andere Vorteile freuen.

Auf dem digitalen Payment-Markt ist PayPal schon längst zu einem mächtigen Konzern herangewachsen. Nun will der US-amerikanische Dienstleister auch im stationären Bereich mitmischen. Um hier an Einfluss zu gewinnen, kooperiert er mit MasterCard und Synchrony. Ziel ist es, eine hauseigene Kreditkarte anzubieten. In den USA bekommen Interessenten bereits jetzt eine «PayPal Cashback MasterCard», die sie beantragen müssen. Dafür stellt ihnen der Zahlungsdienstleister zwei Prozent Cashback auf jeden Einkauf in Aussicht.

Zwei hauseigene Kreditkarten: PayPal will auch im stationären Bereich an Einfluss gewinnen

 

Eine weitere Kreditkarte

Wer dieses Angebot wahrnimmt, erhält diese zwei Prozent auf dem eigenen PayPal-Konto gutgeschrieben. Für die Kreditkarte selbst verlangt der US-amerikanische Dienstleister keine Jahresgebühren. Außerdem ist sie nicht an Grundumsätze gebunden. Dafür können die Nutzer mit ihr auf dem Marktplatz eBay einkaufen. Zusätzlich zu der Cashback MasterCard will PayPal eine andere Kreditkarte anbieten, die sich «PayPal Extras MasterCard» nennt. Ihr Vorteil liegt darin, dass sich Kunden auf Prämien, Gutscheine oder anderweitige Goodies freuen dürfen, wenn sie sie beim Einkauf vorlegen.

PayPal will für Sicherheit sorgen

Für den nötigen Schutz will PayPal ebenfalls sorgen, damit Kunden unbesorgt shoppen können. Deshalb verspricht der Zahlungsdienstleister zunächst eine klassische Absicherung. Zusätzlich dazu gewährt er den bereits bekannten PayPal-Käuferschutz, den seine Kunden auch im digitalen Bereich genießen. Dieses Angebot unterbreitet das Unternehmen erst einmal zu Hause in den USA. Doch es könnte sein, dass die beiden Kreditkarten bald auch in Deutschland erhältlich sein werden. Zu welchem Zeitpunkt das passiert, ist ungewiss. Zuvor müssen die PayPal-MasterCards bei den US-Verbrauchern auf Resonanz stoßen.

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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Kategorien: Onlinehandel allgemein, Payment

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