Lieferdienst für Geschäftskunden und niedrigere Preise für Whole-Foods-Produkte: Amazon bleibt auf dem Lebensmittel-Markt weiter agil

Auf dem 770 Milliarden US-Dollar schweren Lebensmittelmarkt konnte sich Amazon bislang nur 0,8 Prozent sichern. Doch der Online-Gigant bleibt weiterhin ambitioniert und baut seine Aktivitäten stetig aus. Das gilt sowohl für den digitalen als auch für den stationären Bereich. Hier senkt er nach der Übernahme von Whole Foods die Preise der Bio-Kette. Im Internet-Geschäft hingegen bietet er den Lieferdienst Amazon Fresh nun auch Geschäftskunden an.

Amazon baut seine Aktivitäten auf dem Lebensmittel-Markt weiter aus. Dabei hat der Riese aus Seattle nicht nur die Privat-, sondern auch die Geschäftskunden im Blick. Wer von ihnen den Marktplatz Amazon Business besucht, darf sich ab sofort Lebensmittel per Amazon Fresh liefern lassen. Der Internet-Gigant gibt damit Firmen die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter mit frischem Gemüse, Obst, Milch- oder Backwaren zu versorgen. Diese bringt der Lebensmittel-Lieferdienst nach der Bestellung direkt zum Standort des jeweiligen Unternehmens. Um den Service nutzen zu dürfen, ist eine Prime-Mitgliedschaft erforderlich. Dafür fällt für Geschäfts- wie für Privatkunden eine monatliche Pauschalgebühr von 14,99 US-Dollar an.

Lieferdienst für Geschäftskunden und niedrigere Preise für Whole-Foods-Produkte: Amazon bleibt auf dem Lebensmittel-Markt weiter agil

Die Preise der Whole-Foods-Produkte fallen

Während der Internet-Riese im Online-Geschäft seinen Lebensmittel-Dienst auf Geschäftskunden ausweitet, buhlt er im stationären Handel verstärkt um private Verbraucher. Seit dem 28. August ist die Übernahme der Bio-Kette Whole Foods unter Dach und Fach. Den Abschluss des Deals nimmt Amazon zum Anlass, einige Veränderungen vorzunehmen. Und diese betreffen vor allem die Preise. In der ersten Woche will sie der Online-Gigant für die «Best Seller» senken. Danach sollen auch die Preise anderer Whole-Foods-Produkte fallen, wie Amazon angekündigt hat. Bis dahin bemüht sich der Konzern aus Seattle darum, die technischen Weichen zu stellen. Deshalb arbeiten die Teams beider Unternehmen an der Integration von Amazon Prime in das Point-of Sale-System der Bio-Supermarktkette.

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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Kategorien: Amazon, E-Food & Supermarkt

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