So entwickelt sich der Umsatz von online gekauften Einrichtungsgegenständen

Die Deutschen kaufen wieder mehr Möbel, wobei immer mehr Käufer sich nicht nur online informieren, sondern ihre Einrichtungsgegenstände auch im Netz erwerben. Seit der Wirtschaftskrise im Jahre 2009 wuchs der Möbelmarkt im Schnitt nur etwa um 1,3 Prozent, allein im letzten Jahr konnte aber ein Plus von 3,1 Prozent verzeichnet werden. Der Möbelmarkt wächst also stetig, wobei der Onlinehandel mittlerweile einen Marktanteil von 5,7 Prozent am Gesamtmarkt verzeichnet und auf eine deutliche Tendenz zum Onlinekauf hinführt.

Online ist das Zauberwort

Noch vor zwei Jahren lag der Umsatz im Möbelhandel über einer Milliarde Euro. Für das Jahr 2020 wird laut IFH-Prognose ein Umsatz von 2,5 Milliarden Euro vorhergesagt. Vor allem Küchenmöbel liegen seit einigen Jahren im Trend, Wohnzimmermöbel bilden überraschenderweise das Schlusslicht. Auch Polstermöbel und Gartenmöbel werden immer beliebter. Vor allem bei kalten Temperaturen sitzt man gerne im Wintergarten, wobei Gartenmöbel dank neuer Materialien auch im Innenbereich eine gute Figur machen. Der Onlinemarkt ist im stetigen Wachstum, auch wenn oft nur die Kaufvorbereitung im Netz stattfindet, der Erwerb dann aber Offline.

So entwickelt sich der Umsatz von online gekauften Einrichtungsgegenständen

So entwickelt sich der Umsatz von online gekauften Einrichtungsgegenständen

Online-Marketing – der neue Trend

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz bei Einrichtungsgegenständen am stärksten angestiegen. Eine Studie des Bundesverbandes E-Commerce und des Versandhandels Deutschland (BEVH) zeigt ein Plus von 31,9 Prozent bei Haushaltswaren und -geräten, der Umsatz ist dabei um 185 Mio. Euro gestiegen. Der steigende Umsatz verlangt von allen Marktteilnehmern eine Anpassung an veränderte Verhältnisse, E-Commerce ist das A und O sowohl für Markenhersteller wie für Händler. Eine gute, auch für mobile Geräte optimierte, Webseite gemeinsam mit einem gelungenen E-Shop, das ist die gewinnende Kombination. Unternehmen, wie z.B. Unopiu, welche unter anderem die in dieser Saison so beliebte Garten Lounge Möbel herstellen, ist dies bewusst und sie versuchen auch mit hervorragenden Bildern Kunden für sich zu gewinnen. Schöne Fotos sind ja gerade bei Möbeln besonders wirksam. Da sich das Einkaufverhalten des Kunden ständig verändert, muss der Onlinehandel in Bewegung bleiben und sich den Wünschen und Bedürfnissen des Kunden anpassen. Heute informiert er sich online und kauft im Handel, morgen wird alles online gekauft. Der Markt entwickelt sich rasant, der Onlinemarkt im Bereich Wohnen wird zu einem immer wichtigeren Kanal für beide: Händler und Kunden.

Seit 2009 geben die Deutschen im Schnitt 40 Euro mehr für Einrichtungsgegenstände aus, das Interesse an neuen Einrichtungsideen steigt also stetig an. Internationale Möbelmessen wie die IMM in Köln, eine gute Onlinepräsenz und das Zusammenspiel zwischen Offline- und Onlineangeboten haben den Umsatz in den letzten Jahren in der Möbelbranche ansteigen lassen. Der Kunde möchte selber entscheiden, wie und wann er etwas erwerben möchte, das Internet unterstützt ihn bei der Suche und beim Vergleichen mit anderen Produkten, wobei auch der Onlinekauf immer beliebter wird.

 

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) ist die Branchenvereinigung der Interaktiven Händler (d.h. der Online- und Versandhändler). Neben den Versendern sind dem bevh auch namhafte Dienstleister angeschlossen. Nach Fusionen mit dem Bundesverband Lebensmittel-Onlinehandel und dem Bundesverband der Deutschen Versandbuchhändler, repräsentiert der bevh die kleinen und großen Player der Branche. Der bevh vertritt die Brancheninteressen aller Mitglieder gegenüber dem Gesetzgeber sowie Institutionen aus Politik und Wirtschaft. Darüber hinaus gehören die Information der Mitglieder über aktuelle Entwicklungen und Trends, die Organisation des gegenseitigen Erfahrungsaustausches sowie eine fachliche Beratung zu den Aufgaben des Verbands.



Kategorien: Onlinehandel allgemein

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