Nach der Fusion mit Hitmeister: Real.de verzeichnet Erfolge bei den Händlern

Vor wenigen Monaten gingen Real.de und Hitmeister eine Fusion ein. Dieser Schritt scheint sich gelohnt zu haben. Wie eine neue Umfrage unter den aktiven Händlern ergibt, ist deren Wirtschaftsleistung seit dem Zeitpunkt teilweise deutlich gestiegen. In einigen Kategorien läuft der Verkauf besonders gut.

Für Online-Marktplätze ist es nicht immer einfach, die aktiven Händler zufriedenzustellen. Real.de hat es dennoch geschafft – und das nur 100 Tage nach der Fusion mit Hitmeister. Dessen Gründer Gerald Schönbucher, der jetzt bei Real Digital Services als Geschäftsführer tätig ist, gab bekannt, dass die Verkaufsplattform unter seinen Partnern eine Umfrage durchführte. Das Ergebnis sei äußerst positiv ausgefallen. Laut Schönbucher hat ein Viertel der befragten Händler seit der Fusion seinen Umsatz um 150 Prozent steigern können. Doppelt so hoch als im Vorjahreszeitraum fiel der Erlös für rund 15 Prozent der Umfrageteilnehmer aus. Diese Zuwächse trugen zur größeren Zufriedenheit bei den Händlern bei. Schönbucher spricht in diesem Zusammenhang von einem 60-prozentigen Wachstum.

Die profitabelsten Kategorien

Die Entwicklung erfreut insbesondere Händler, die Produkte in den Kategorien «Garten & Baumarkt», «Küche & Haushalt», «Elektronik», «Wohnen» und «Sport & Outdoor» anbieten. Hier

stieg der Warenkorbwert um 37 Prozent, während die Marketingreichweite um 83 Prozent zulegte. Dass das Ergebnis so gut ausgefallen ist, begründet Schönbucher mit Werbemaßnahmen. Real.de verteilte 23 Millionen Prospekte wöchentlich und sprach Kunden in über 280 Filialen an. Diese Aktivitäten scheinen sich gelohnt zu haben, zumal auch die Zahl der Besucher gewachsen ist. Momentan schauen auf der Verkaufsplattform zehn Millionen Online-Shopper im Monat vorbei. Sie haben die Auswahl zwischen insgesamt fünf Millionen Artikeln.

Besser als die Konkurrenz

Der größte Teil der Besucher stammt aus Deutschland. Insgesamt sollen es 97,7 Prozent sein. Österreich belegt mit 1,9 Prozent den zweiten Platz. Danach folgen Frankreich (0,8 Prozent), Schweiz (0,8 Prozent) und Belgien (0,6 Prozent). Zu verdanken ist das recht hohe Traffic hauptsächlich dem Google-Marketing, das rund 38,3 Prozent der Besucher auf die Seite lockt. Anzeigen auf Amazon generieren hingegen vier Prozent des Traffics. Das reicht für Real.de aus, um Konkurrenten wie Plus.de, Home24, GartenXXL.de, Mirapodo.de, Intersport und Rewe.de hinter sich zu lassen.

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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