GambioPay: Neuer Dienst bietet fünf Zahlarten aus einer Hand

Wer als Händler mehrere Bezahl-Möglichkeiten anbietet, hat bei den Online-Shoppern bessere Karten. Allerdings entstehen dann Unannehmlichkeiten, weil die Verkäufer sich mit den jeweiligen Payment-Anbietern einzeln auseinandersetzen müssen. Das kostet Zeit und führt nicht selten dazu, dass die Händler den Überblick verlieren. Abhilfe soll jetzt der Dienst GambioPay schaffen.

An Payment-Diensten herrscht mittlerweile wahrlich kein Mangel. Nun kommt ein weiterer hinzu, der auf die Kooperation zwischen dem Shop-System-Hersteller Gambio und der Wirecard Bank AG zurückgeht. Unter der Bezeichnung GambioPay bieten die zwei Unternehmen ab sofort fünf unterschiedliche Bezahl-Methoden an, zu denen in erster Linie die Kreditkarte, Sofort-Überweisung und Vorkasse gehören. Als weitere Optionen stehen den Kunden die SEPA-Lastschrift sowie der Kauf per Rechnung zur Verfügung. Mit diesem Payment-Mix gilt es vor allem die Händler zu überzeugen. Denn diese müssen sich noch immer oft mit den einzelnen Anbietern herumschlagen, wenn sie jeweils eine dieser Zahlarten in ihr Portfolio aufnehmen. In Zukunft haben sie bei gleichem Payment-Mix nur noch einen Ansprechpartner.

GambioPay: Neuer Dienst bietet fünf Zahlarten aus einer Hand

Payment-Mix soll in Zukunft ausgebaut werden

So lautet jedenfalls das Argument von Gambio und Wirecard, mit dem sie Online-Händler als Kunden gewinnen wollen. Ihnen soll der gemeinsame Payment-Dienst einen größeren Überblick ermöglichen, damit sie sich voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Dabei sind die Aufgaben der beiden Unternehmen hinter GambioPay klar verteilt: Während der Shop-System-Hersteller für die technische Implementierung zuständig ist, kümmert sich Wirecard um die Zahlungsabwicklung. Die gebündelten fünf Payment-Methoden betrachten die Partner als Start-Angebot, das sie in Zukunft ausbauen wollen, wie Gambio mitgeteilt hat.

Lukrative Kondition zu Beginn

Zu Beginn des Bezahldienstes profitieren die Kunden von Sonderkonditionen. Für sie entstehen weder Setup-Kosten, noch müssen sie eine Grundgebühr zahlen. Für jede Transaktion verlangt GambioPay 0,35 Euro, während das Disagio über alle Bezahl-Arten 0,99 Prozent beträgt. Im nächsten Jahr soll dieses jedoch auf 1,39 Prozent klettern. Außerdem haben Kunden die Möglichkeit, ihren Vertrag jederzeit zu kündigen. Ein weiterer Vorteil liegt in der einfachen Zahlungszuordnung zu den jeweiligen Bestellungen, weil sie eigenen Aussagen zufolge automatisch erfasst werden. Gleiches gilt für die Aktualisierung des Bestellstatus. Wer an diesem Angebot interessiert ist, muss laut Gambio und Wirecard nicht mehr als zwei bis drei Minuten in die Registrierung investieren. Das Zahlungsmodul des Payment-Dienstes steht schon jetzt zur Verfügung, sodass Interessenten es sich über das Gambio Hub besorgen können. Deshalb brauchen sie weder ein Update durchzuführen noch großen Aufwand für die Installation zu betreiben.

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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Kategorien: Bezahldienste, Onlinehandel allgemein

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