Zalandos peinlicher Versuch, Reichweiten durch Bot-Betrug einzukaufen

Laut einem Bericht von Spiegel Online hat Zalando über die kostenpflichtige Beautftragung eines Like-Bots versucht, die eigene Reichweite der Zalando-Marke „mint & berry“ zu pushen.

Zalando ist mit der Marke „mint & berry“ bei Instagram sehr aktiv, die Reaktionen der User lassen aber offensichtlich zu wünschen übrig. Daher hat Zalando im Namen des Instagram-Accounts der Zalando-Marke „mint & berry“ die Fotos anderer User durch einen Bot massenhaft und ohne menschliches Zutun mit Likes zu versehen lassen. Die Hoffnung war dabei, dass die User daraufhin auch die Fotos von Zalando liken und somit die eigene Reichweite und Wahrnehmung entsprechend steigt – und damit natürlich auch nicht zuletzt Umsatz und Ertrag.

Zalandos peinlicher Versuch Reichweiten durch Bot-Betrug einzukaufen

Diese Handlungsweise ist mehr als unangemessen und peinlich – juristisch wohl nicht angreifbar, aber es bleibt das Gefühl von Betrug.

Die Machenschaften sind aufgeflogen, da der von Zalando beauftrage Bot nicht nur angemessene Fotos von Mode likte, sondern auch fragwürdige Motive – doppelt peinlich.

Bots sollen durch solche Manipulationen in sozialen Netzwerken Aufmerksamkeit erzeugen.  Die User hoffen dadurch auf mehr Follower, höhere Reichweite und letztendlich höhere Erträge. Der Einsatz ist aber nicht nur deswegen umstritten, denn Bots können auch politische Botschaften – Stichwort Fakenews – verbreiten. Nutzer können nicht erkennen, dass hinter den Post oder Likes keine echten Menschen stehen. Daher kann die öffentliche Meinung durch den Einsatz von Bots unangemessen beeinflusst und verzerrt werden. Erste Politiker fordern daher auch bereits, die Nutzung von Bots zu sanktionieren.

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Frank Weyermann
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