Onlinemarketing überholt Anzeigenwerbung als volumenstärkstes Werbemedium

Anlässlich der Eröffnung der Fachmesse CO-REACH in Nürnberg hat die Deutsche Post ihren jährlich erscheinenden Dialogmarketing-Monitor veröffentlicht. Wesentliche Ergebnisse: Nach zwei Jahren mit rückläufigem Marktvolumen steigen die externen Werbeausgaben erstmals wieder an, und zwar um 1,1 % von 40,4 auf 40,8 Mrd. Euro. Davon entfallen 22,7 Mrd. Euro auf Klassikmedien und 18,1 Mrd. Euro auf Dialogmedien. Mit 9 Mrd. Euro hat das Onlinemarketing erstmals die Spitze der Werbebudgets erklommen, die Anzeigenwerbung (8,5 Mrd. Euro) und die TV-Werbung (7,2 Mrd. Euro) im Ranking der volumenstärksten Medien auf die Plätze 2 und 3 verdrängt. Adressierte Mailings landen mit 6,2 Mrd. Euro auf Platz 4.

Der Dialogmarketing-Monitor 2017 hält weitere gute Nachrichten für das physische Dialogmarketing (voll-, teil- und unadressiert) bereit: Es behauptet sich trotz leichter Rückgänge auf Platz 3 der Medien mit den höchsten externen Spendings. Darüber hinaus nutzt jedes siebte Unternehmen adressierte Werbesendungen. Als Gründe für den Einsatz nennen die Werbetreibenden  die Möglichkeit der persönlichen Ansprache (95 %) und die Eignung zur Kundenbindung (91 %). Damit erfüllen Mailings viele Voraussetzungen beim Trend hin zur personalisierten Zielgruppenansprache. Großunternehmen schätzen diese Vorteile am stärksten und investieren rund 4,5 Mrd. Euro in dieses Medium.

Onlinemarketing überholt Anzeigenwerbung als volumenstärkstes Werbemedium

Onlinemarketing überholt Anzeigenwerbung als volumenstärkstes Werbemedium

Im Handel ist physisches Dialogmarketing mit Ausgaben in Höhe von 3,8 Mrd. Euro für adressierte Mailings und 0,9 Mrd. Euro für teil- und unadressierte Mailings klar die Nummer 1, gefolgt von Anzeigenwerbung mit 2,4 Mrd. und Online mit 2,1 Mrd. Euro. Damit fließt mehr als jeder 3. Euro, den Handelsunternehmen in Werbung investieren, in physisches Dialogmarketing. Zudem nutzt jedes zehnte Unternehmen teil- und unadressierte Werbesendungen. Die durchschnittlichen Ausgaben für dieses Medium sind von 4.600 Euro auf rund 5.000 Euro deutlich gestiegen.

Mittlerweile setzen 51 Prozent der Großunternehmen, die Dialogmedien einsetzen, auf crossmediale Kampagnen. Besonders häufig crossmedial eingesetzt werden Anzeigen und die kostengünstigen digitalen Werbeformen E-Mail-Marketing und Social Media Marketing.

Ralph Wiechers, Senior Vice President Produktmanagement Dialogmarketing & Presse der Deutschen Post, unterstreicht: „Die Ergebnisse des Dialogmarketing-Monitors zeigen, dass die Deutsche Post mit ihrer Strategie, die Stärken der physischen Kommunikation mit den Vorzügen digitaler Kommunikation zu verbinden, auf dem richtigen Weg ist. Bestes Beispiel sind unsere neuen CONSENTRIC Services, mit denen Werbetreibende die Stärken der Deutschen Post in der Offline-Welt mit der Datenintelligenz und -dynamik der Online-Welt verknüpfen können. Werbetreibende Unternehmen können damit ihre Kampagnen erstmals vollständig automatisieren, kanalübergreifend analysieren und ihren Kundendialog fortlaufend optimieren.“ *

Der Deutsche Post Dialogmarketing-Monitor

Für den Dialogmarketing-Monitor 2017 befragte das Meinungsforschungsinstitut TNS Kantar 2.852 Marketingentscheider zu ihren Werbeaktivitäten und Budgets. Dabei werden erstmals nur die externen Marketingaufwendungen der Unternehmen erfasst. Ausgearbeitet wurde die Untersuchung gemeinsam mit dem Siegfried Vögele Institut der Deutschen Post. Der Dialogmarketing-Monitor 2017 kann kostenlos unter www.deutschepost.de/dmm heruntergeladen werden.

*mehr Informationen unter: www.consentric.de
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Frank Weyermann
Betreiber der Seite onlinemarktplatz.de und und Inhaber von die-datenwerkstatt.de.



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