Neue Geschäftszahlen: Drogerie-Kette dm wächst stationär und online

Die Drogerie dm macht seit mehreren Monaten mobil. Sie investiert sowohl im stationären als auch im Online-Handel und ist mittlerweile sogar auf der chinesischen Verkaufsplattform Tmall aktiv. Dieses Engagement hat sich rentiert, wie die neuesten Geschäftszahlen belegen. Ihnen zufolge konnte das Unternehmen wachsen und einen Umsatzrekord aufstellen.

Derzeit veröffentlichen alle größeren Händler ihre Geschäftszahlen für die vergangenen Monate. Die Drogerie-Kette dm konzentriert sich dabei auf den Zeitraum zwischen dem Anfang Oktober und Ende März, in dem sie sowohl stationär als auch digital wachsen konnte. Gestiegen ist vor allem der Umsatz. Mit 5,08 Milliarden Euro gelang dem Händler sogar ein Unternehmenserfolg. Den größten Erfolg erzielte er in Deutschland, wo Kunden in dem halben Jahr rund 287 Millionen Einkäufe tätigten. Das entspricht einem Erlös von 3,91 Milliarden Euro, womit die Drogerie-Kette vier Fünftel seines Gesamtumsatzes auf dem Heimatmarkt erzielte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das eine eine Verbesserung um 5,6 Prozent. Im Ausland fiel das Wachstum mit 8,7 Prozent sogar etwas höher aus. Über dieses Ergebnis zeigte sich dm-Geschäftsführer Erich Harsch sehr erfreut: „Durch unsere konsequente Kundenorientierung können wir auch in diesem Geschäftsjahr einen erfolgreichen Start verzeichnen“

Neue Geschäftszahlen: Drogerie-Kette dm wächst stationär und online

Gutes Geschäft sowohl im stationären als auch im Online-Handel

Der Erfolg der Drogerie-Kette dürfte mit seinen Umstrukturierungs- und Expansionsmaßnahmen zusammenhängen. In den sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016/17 nahm dm allein in Deutschland 31 neue Filialen in Betrieb nahm und baute 61 bereits bestehende Geschäfte um. Zusätzlich dazu wurde das Unternehmen im Internethandel aktiver, was sich mittlerweile auszuzahlen beginnt: Den Online-Shop besuchten zwischen Oktober und März knapp 45 Millionen Verbraucher. Darin sieht Harsch eine Bestätigung der neuen Strategie: „In Zeiten, in denen sich unsere Kunden und deren Einkaufsgewohnheiten wandeln, zeigen unsere wirtschaftlichen Entwicklungen deutlich, dass wir bei der Verknüpfung unseres Onlinehandels mit dem stationären Geschäft auf dem richtigen Weg sind und uns den kommenden Herausforderungen stellen müssen.“

Verbindung des Online- und Offline-Geschäfts

Zu der Strategie gehört es aber auch, das Online- und Offline-Geschäft zu verknüpfen. Das soll zum Beispiel mit Hilfe der Payback-App erfolgen. Sie können dm-Kunden dann nutzen, wenn sie Produkte in den Filialen bezahlen wollen. Darüber hinaus möchte die Drogerie ihre Mitarbeiter verstärkt mit Smartphones ausstatten, damit sie Markt-Besuchern bessere Informationen zu den Artikeln geben. Außerdem sollen die Geräte dazu beitragen, Prozesse wie Bestandsführung oder Inventur zu optimieren.

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Eugen (Redakteur)

Eugen Zentner ist freier Redakteur, dpa-infocom.



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