Brands4Friends stellt Mitgliederrekord auf und wächst wieder schneller

Nicht jedem Unternehmen gelingt es, in der Anfangsphase so rasant zu wachsen wie Brands4Friends. Innerhalb weniger Jahre stieg der Berliner Mode-Händler zu Deutschlands größtem Einkaufsklub auf. Dann aber kam die Zeit der Stagnation, weshalb das Unternehmen im letzten Jahr umzustrukturieren begann. Die Maßnahmen scheinen sich gelohnt zu haben, denn der Shopping-Klub meldet wieder stattliche Wachstumszahlen.

Als Brands4Friends 2007 ins Internet ging, konnte noch keiner wissen, dass das Berliner Unternehmen so schnell zum größten Online-Einkaufsklub in Deutschland werden würde. Ein Jahr später setzte er bereits 25 Millionen Euro um und steigerte sich 2009 noch einmal um mehr als das Dreifache. In der Folgezeit gewann Brands4Friends mehr und mehr Mitglieder und verkaufte um die 33.000 Artikel pro Tag. Daher dauerte es nicht lange, bis die Big Player an dem Shopping-Klub Interesse zeigten. 2010 kaufte schließlich eBay das Unternehmen. Allerdings lief das Geschäft danach nicht mehr so gut wie zuvor, weshalb eine Umstrukturierung notwendig war. Diese nahm im Oktober der neue CEO Philipp Rossner in die Hand, dem es gelang, Brands4Friends wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Das belegen die frischen Zahlen, denen zufolge das Unternehmen seinen Umsatz im Jahr 2016 um sieben Prozent steigern konnte.

Brands4Friends stellt Mitgliederrekord auf und wächst wieder schneller

Acht Millionen Mitglieder, zweistelliges Wachstum

Im Vergleich zum Gesamtergebnis fiel die Bilanz für das letzte Quartal sogar noch viel positiver aus. Hier verzeichnete Brands4Friends ein Plus von 12 Prozent. Neben dem finanziellen Erfolg erzielte das Berliner Unternehmen auch einen Rekord bei den Mitgliederzahlen. Mittlerweile sind acht Millionen Shopping-Freunde bei dem Einkaufsklub registriert und profitieren von den niedrigen Preisen, zu denen Brands4Friends hochwertige Mode-Artikel anbietet. Dabei handelt es sich um Markenprodukte, die das Unternehmen von 600 Partnern bezieht. Dass der Shopping-Klub sie günstiger verkaufen kann als im klassischen Handel, liegt an den Einsparungen bei der Lagerung, die bei Brands4Friends wegfällt. Doch das allein ist nicht der Grund, warum sich immer mehr Mode-Liebhaber registrieren lassen. Auf sie wirkt auch das täglich wechselnde Angebot attraktiv, in dem sich neben Kleidung, Schuhen, Accessoires auch Spielwaren und Dekorationsprodukte für die Wohnung befinden. Seitdem Philipp Rossner die Geschicke des Unternehmens lenkt, stößt dieses Konzept auf noch mehr Resonanz, was der Geschäftsführer ganz einfach begründet: „Wir erfinden den Shopping-Club gerade neu und sehen die ersten Erfolge.“

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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