Neue Analyse zum mobilen Traffic: Shop-Besuche per Smartphone steigen, Warenkorbwerte sinken

Heutzutage braucht man nicht mehr aus dem Haus zu gehen, um nach Wunschprodukten zu suchen. Das Internet ist zu einer Warenwelt geworden, in die immer mehr Menschen mithilfe mobiler Endgeräte eintauchen. Wie viele der Online-Shopper tatsächlich ein Smartphone oder ein Tablet nutzten, wenn sie einkaufen, hat jetzt das Unternehmen intelliAd analysiert. Das Ergebnis lässt die Anbieter hoffen, stellt sie aber auch vor Herausforderungen.

E-Commerce dominiert zunehmend die Wirtschaft. Allerdings verändern sich auch hier die Bedingungen ständig. Immer mehr Menschen besuchen Online-Shops über mobile Endgeräte wie Smartphone oder Tablet. Das gilt insbesondere für die junge Generation, die mit der Digitalisierung aufgewachsen ist. Wie groß mittlerweile der Anteil solcher Shop-Kunden ausfällt, wollte der Online-Marketing-Anbieter intelliAd ganz genau wissen und führte zu diesem Zweck eine Analyse durch. Das Ergebnis dürfte vor allem die Werbetreibenden zum Nachdenken bringen.

Neue Analyse zum mobilen Traffic: Shop-Besuche per Smartphone steigen, Warenkorbwerte sinken

Neue Analyse zum mobilen Traffic: Shop-Besuche per Smartphone steigen, Warenkorbwerte sinken

Smartphone-Kunden generieren die niedrigsten Warenkorbwerte

Der Anstieg des mobilen Traffics beträgt 48 Prozent, sodass gegenwärtig zwei von fünf Kunden einen Online-Shop via Smartphone besuchen. Die größten Wachstumsraten konnte die Mode-Branche verzeichnen, wo sogar mehr als die Hälfte der Kunden ein mobiles Gerät für das Shopping nutzen. Trotzt dieser positiven Zahlen gibt es aber auch negative Tendenzen, die in erster Linie die Warenkorbwerte betreffen. Laut Analyse sind diese im Vergleich zu den Jahren zuvor kleiner geworden, unabhängig davon, ob der Einkauf über das Desktop, ein Smartphone oder ein Tablet erfolgt. Diese Erkenntnis wird wohl die Werbe-Fachleute beschäftigen, die sich etwas überlegen müssen, wie sie den Rückgang aufhalten können. Momentan beträgt er zehn Prozent, wie intelliAd ermittelt hat. Als Kaufmuffel gelten vor allem die Smartphone-Shopper. Während sie im Durchschnitt Waren im Wert von 72 Euro bestellen, sorgen Tablet-Kunden mit 113 Euro für einen höheren Umsatz.

Marktverschiebungen und Änderungen des Kundenverhaltens

Wie schwer die Aufgabe für Werbetreibende geworden ist, veranschaulicht die Fashion-Branche, das beste E-Commerce-Segment. Hier gibt es eine interessante Entwicklung im Bereich Marketing, wo Herrenmode mit höheren Kosten einhergeht. Um diese anzupreisen, müssen die Anbieter zum Beispiel 82 Cent für lediglich einen Klick in der Suchmaschinenwerbung bezahlen. Geht es hingen um Damenmode, liegt der Preis bei 15 Cent. Die Unterschiede hängen mit dem stetigen Wandel des E-Commerce und den sich ändernden Shopping-Gewohnheiten der Kunden zusammen. Welche Produkte im Trend sind und welche Geräte für den Einkauf am liebsten benutzt werden, ist nur schwer vorherzusehen. Die beste Lösung sieht ein intelliAd-Sprecher in dem Costumer-Journey-Tracking, mit dem Online-Händler das Kundenverhalten und die ständigen Marktverschiebungen einfach analysieren können. Ebenfalls hilfreich seien Benchmark-Daten, wenn man Probleme hat, die eigene Performance einzuschätzen.

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Eugen (Redakteur)

Eugen Zentner ist freier Redakteur, dpa-infocom.



Kategorien: Onlinehandel allgemein

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