Lenovos digitaler Haushalts-Assistent – eine Zusammenarbeit mit Amazon

Vor noch nicht langer Zeit brachte Amazon seinen Assistenten „Echo“ auf den Markt. Nun folgt ihm der chinesische Hersteller Lenovo und legt einen digitalen Lautsprecher vor, in dem ebenfalls die Software „Alexa“ integriert ist. Damit stellt der chinesische Anbieter den ersten Konzern dar, dem der Internetriese aus Seattle seine Assistenten-Plattform verfügbar gemacht hat.

Das Internet der Dinge ist ein zukunftsträchtiger Bereich, in dem viele Unternehmen mitmischen wollen. Zu den ambitionierten Anwärtern gehört auch Lenovo, wie der PC-Hersteller mit seinem vernetzten Lautsprecher „Smart Assistant“ deutlich macht. Dass dieser Amazons Modell „Echo“ ähnelt und ebenfalls die Sprach-Software „Alexa“ enthält, ist kein Zufall. Die beiden Unternehmen arbeiten zusammen und wollen gemeinsam den Markt der digitalen Haushalts-Assistenten erobern, wo sie mit Schwergewichten wie Apple, Google und Microsoft konkurrieren.

Lenovos digitaler Haushalts-Assistent – eine Zusammenarbeit mit Amazon

Lenovos digitaler Haushalts-Assistent – eine Zusammenarbeit mit Amazon

 

Was kann der „Smart Assistant“?

Das Internet der Dinge ist für Lenovos neuen Partner kein Neuland. Erst im letzten Jahr brachte Amazon seinen Dash-Button nach Deutschland. Mit Echo leistete der Gigant aus Seattle einen weiteren Beitrag zum vernetzten Zuhause. Nun folgt ihm der chinesische PC-Hersteller und präsentiert mit seinem „Smart Assistant“ ein Gerät, das nicht nur die Fragen der Nutzer beantwortet, sondern auch kleine Aufgaben erledigt. Dafür brauchen die User lediglich in den digitalisierten Lautsprecher zu sprechen und den entsprechenden Befehl zu geben. Daraufhin ergänzt der „Smart Assistant“ zum Beispiel die Einkaufsliste oder ruft ein Taxi.

Neben Amazon könnte auch Google zum Lenovo-Partner werden

Dass in Lenovos digitalem Lautsprecher „Alexa“ integriert ist, stellt vor allem für Amazon eine ungewöhnliche Situation dar. Denn nie zuvor hat der Online-Riese seine Assistenten-Software einem anderen Geräte-Hersteller zur Verfügung gestellt. Allerdings scheint er damit einen Trend in Gang gesetzt zu haben. Nach Amazon will auch Google seinen Assistenten zur größeren Verbreitung verhelfen und Interessenten anbieten zusammenzuarbeiten. Zu diesen könnte sogar Amazon-Partner Lenovo gehören. Das ist gar nicht so unwahrscheinlich, schließlich kündigte CEO Yang Yuanking kürzlich an, dass sein Konzern verschiedene Assistenten-Plattformen unterstützen möchte.

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Eugen (Redakteur)

Eugen Zentner ist freier Redakteur, dpa-infocom.



Kategorien: Onlinehandel allgemein

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