DaWanda führt am 16. Januar neues Gebührenmodell ein

Im E-Commerce ist DaWanda schon sieben Jahre aktiv. Wer über den Online-Marktplatz bislang seine handgemachten Produkte verkaufte, erlebte in dieser Zeit keine großen Veränderungen. Diese sollen jedoch im Januar nächsten Jahres kommen und das Gebührenmodell betreffen. Die Maßnahmen begründet das Unternehmen mit mehr Transparenz und Fairness für die Händler.

Der Online-Marktplatz DaWanda gilt als einer der Aufsteiger im E-Commerce der letzten Jahre. Immer mehr Händler verkaufen auf der Plattform ihre handgemachten Produkte. Ab dem 16. Januar müssen diese jedoch mit Veränderungen rechnen, wie das Unternehmen jetzt bekannt gab. Zu diesem Zeitpunkt möchte DaWanda das Gebührenmodell für alle Verkäufer anpassen und begründet diesen Schritt mit mehr Transparenz und Fairness, von der gerade die Händler selbst profitieren würden.

Neues Gebührenmodell bei DaWanda

Das Einstellgebührenmodell

Verkaufsprovision steigt um das Doppelte

Die Änderung ist die erste in der Unternehmensgeschichte, die mittlerweile sieben Jahre zählt. Dabei erhöht das Portal zunächst die Verkaufsprovision um beinahe das Doppelte. Wenn die Händler momentan über den Online-Marktplatz Käufer für ihre Produkte finden, dann zahlen sie fünf Prozent von den Einnahmen an DaWanda. Ab Januar verlangt das Unternehmen schon 9,5 Prozent, verzichtet jedoch auf alle anderen Gebühren, an die die Verkäufer derzeit gebunden sind. Das gilt zum Beispiel dann, wenn sie ein Produkt in einer zweiten Kategorie einstellen. Zukünftig ist dies kostenlos möglich. Darüber hinaus fallen keine Zusatzgebühren für die Nutzung von Bezahlsystemen wie PayPal an.

Die neue Verkaufsprovision deckt auch Bezahlsystem „DaWanda-Portemonnaie“ ab

Dass die Änderung einige Händler verärgern könnte, ist DaWanda bewusst. Gründerin Claudia verweist jedoch auf das Preis-Leistungs-Verhältnis, das, wie sie glaubt, die Verkäufer langfristig überzeugen werde: „Natürlich ist uns bewusst, dass eine Erhöhung der Provision erst einmal keine populäre Maßnahme ist – doch in Hinblick auf die darin enthaltenen Leistungen wird DaWanda mit dem neuen Gebührenmodell immer noch günstiger als andere vergleichbare internationale Marktplätze bleiben.” Außerdem enthalte die neue Verkaufsprovision die Transaktionsprovision für das eigene Bezahlsystem „DaWanda-Portemonnaie“, welches der Online-Marktplatz im September dieses Jahres einführte. Diese beträgt bislang 1,9 Prozent des Preises, der sich aus den Produkt- und Versandkosten ergibt. Während sie ab dem 16. Januar wegfällt, bleibt die Transaktionsgebühr für jeden Zahlungseingang weiterhin erhalten und wird auch nach den Änderungen bei 0,30 Euro liegen.

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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