Online- und Versandhandel startet mit zweistelligem Plus in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts

Mit einem Plus von 10,4 Prozent startet der Online- und Versandhandel in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts. Dies ergaben die Ergebnisse der ersten neun Wochen des 4. Quartals 2016 der großen Verbraucherbefragung des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh). Für den Online- und Versandhandel ist das 4. Quartal und die damit verbundene Weihnachtszeit die umsatzstärkste Zeit im Jahr. In dieser werden knapp 30 Prozent der Jahresumsätze erwirtschaftet.

Der Interaktive Handel erzielte in den ersten neun Wochen des 4. Quartals 2016 einen Gesamtumsatz mit Waren von 11,5 Mrd. EUR inkl. USt (erste neun Wochen des 4. Quartals 2015: 10,4 Mrd. EUR inkl. USt; +10,4 Prozent). Der Gesamtumsatz des E-Commerce (Online- und Versandhandel) liegt bei 10.7 Mrd. EUR inkl. USt (erste neun Wochen des 4. Quartals 2015: 9,6 Mrd. EUR inkl. USt; +11,6 Prozent). Dies entspricht einem Anteil von 92,8 Prozent an der Branche des Interaktiven Handels. Demnach werden zu diesem Weihnachtsfest über den klassischen Katalogversand knapp 7 Prozent der Gesamtumsätze erzielt. Der Umsatz mit digitalen Dienstleistungen liegt nach den ersten neun Wochen des 4. Quartals bei 2,8 Mrd. EUR inkl. USt, dies entspricht einem Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Die heiße Phase des Weihnachtgeschäfts steht uns noch bevor und schon jetzt liegen wir über den Erwartungen. Jedes achte Geschenk unter dem Weihnachtsbaum wird aus dem Netz stammen. Und, in diesem Jahr verschenken wir auch sperriges oder vermeintlich unromantisches wie Möbel oder Haushaltsgeräte.“ so Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bevh.

Online- und Versandhandel startet mit zweistelligem Plus in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts

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Weihnachten bringt Haushaltsgeräte, Möbel und Wohnaccessoires

Die Kategorie Haushaltswaren und –geräte verzeichnete im aktuellen Befragungszeitraum ein Plus von 24,8 Prozent. Der Umsatz im Interaktiven Handel liegt bei 900 Mio. EUR inkl. USt (erste neun Wochen des 4. Quartals 2015: 721 Mio. EUR inkl. USt). Die interaktive Möbelbranche steigerte ihren Umsatz um 21,4 Prozent auf 808 Mio. EUR inkl. USt (erste neun Wochen des 4. Quartals 2015: 665 Mio. EUR inkl. USt).

Auch die jährliche EHI-Studie mit den 1.000 umsatzstärksten Onlineshops, die einen Großteil des Markts abdeckt, zeigt dass sich mit Ikea.de (Platz 22) und Home24.de (Platz 25) erstmals zwei Händler mit einem Fokus auf Möbel und Wohnaccessoires in den Top-25-Onlineshops nach Umsatz befinden. Zehn Onlineshops aus den Top-25 (z. B. amazon.de, otto.de, tchibo.de) bieten ihren Kunden Produkte aus dieser Kategorie an.

2016 endet mit einem zweistelligen, überdurchschnittlichen Wachstum

„Unserer Branche geht es sehr gut. Begleitet von einem stabilen Konsumklima und einer steigenden Anschaffungsneigung werden wir dieses Jahr mit einem zweistelligen, überdurchschnittlichen Wachstum abschließen.“ blickt Christoph Wenk-Fischer, bevh-Hauptgeschäftsführer dem Jahresende optimistisch entgegen. Nachdem der bevh die zu Jahresbeginn aufgestellte Prognose bereits nach dem dritten Quartal korrigieren und anheben konnte, rechnet der E-Commerce Verband nun für den Interaktiven Handel (Online- und Versandhandel) mit einem Wachstum von 10 Prozent und für den E-Commerce mit einem Wachstum von 15 Prozent im Jahr 2016.

Die aktuelle EHI-Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2016“ zeigte anhand der 1.000 umsatzstärksten Onlineshops, dass das Wachstum im E-Commerce hauptsächlich durch die größten Player getrieben wird. „Wir sehen, dass die Marktkonzentration in den letzten Jahren immer weiter gestiegen ist und erwarten das auch für 2016.“ sagt Lars Hofacker, Leiter Forschungsbereich E-Commerce beim EHI Retail Institute.

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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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