Herbstmode: H&M stößt OTTO auf Produktsuchmaschinen vom Thron

H&M erreichte im Oktober 2016 die beste Auffindbarkeit für Herbstmode auf Produktsuchmaschinen in Deutschland. Im Vorjahr lag das Unternehmen noch auf Platz 18. Peter Hahn konnte sich ebenfalls leicht steigern (von Platz acht auf sechs). Neu in die Top 10 schafften es Bonprix (von 22 auf sieben), Breuninger (von 12 auf acht) und der BAUR-Versand (von 19 auf neun). Das ergab eine auf mehr als 12 Millionen Suchergebnissen basierende Analyse des auf Produktdatenmarketing (PDM) spezialisierten Unternehmens OnMaCon.
OTTO war noch vor einem Jahr absolut führend im OnMaCon-Index für Herbstmode. Dieses Jahr setzt H&M auf eine ähnliche Strategie und investiert viel, um eine Omnipräsenz auf Produktsuchmaschinen zu erreichen.

onmacon-index_herbstmode_nov_2016
„Sicher kann man spontan mit erhöhten Geboten für die attraktiven Platzierungen kurzfristig gute Positionen und damit Umsatzpotenziale eröffnen“, erklärt Andre Kröger, Geschäftsführer der OnMaCon GmbH. „Allerdings kann eine erkaufte Produktplatzierung, bei der das Produkt nur wenig Relevanz zur eigentlich vom Nutzer eingegebenen Suchanfrage hat, auf Dauer nicht effizient sein. Ziel sollte es sein, durch eine Überarbeitung der Produktinformationen die Suchanfragenrelevanz zu erhöhen und somit dem Nutzer passende Produkte zu präsentieren. Hierdurch werden langfristig mehr Umsatz und zufriedenere Kunden zu besseren Zielwerten generiert.“

Spezialshops erreichen gute Auffindbarkeit

Große Gewinner im Vergleich zum November 2015 sind zudem die Spezialshops. EMP (Merchandise), Hutshopping, Stiefelparadies und Gummistiefelexperte haben es erstmals in die Top 30 geschafft. Trotz des großen Wettbewerbs der Generalisten sowie Schuh- und Modeanbieter sind die Produkte dieser Plattformen bezüglich Auffindbarkeit auf Produktsuchmaschinen gut für das kommende Weihnachtsgeschäft aufgestellt.

„Die wichtigste Shoppingzeit des Jahres hat gerade begonnen und wer jetzt in Produktsuchmaschinen noch nicht präsent ist, verschenkt Umsatz“, meint Andre Kröger. „Die Platzhirsche aus dem letzten Jahr stehen unter Druck von Online-Shops, die durch strategisches und cleveres Produktdatenmarketing Top-Positionen auf Produktsuchmaschinen erreichen – einem Kanal der bis zu 50 Prozent des Umsatzes im Performancemarketing ausmachen kann.“

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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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