Gründer aufgepasst: Angst vor Ämtern und Behörden ist unbegründet

Wer zum ersten Mal in der Situation ist, ein eigenes Unternehmen zu gründen, der steht einer ganzen Reihe von bürokratischen Hürden gegenüber. Viele frisch gebackene Unternehmer empfinden es als sehr belastend, mit Ämtern und Behörden zu tun haben zu müssen. Dabei verliert diese Herausforderung ihren Schrecken, sobald man sich nur ein bisschen näher damit beschäftigt.

Gründer aufgepasst: Angst vor Ämtern und Behörden ist unbegründet

Gründer aufgepasst: Angst vor Ämtern und Behörden ist unbegründet

Eine gute Planung macht Sorgen um bürokratische Hürden unnötig
Es gibt Dinge im Leben, an denen führt nun einmal kein Weg vorbei. Hierzu zählt für Gründer und angehende Unternehmer unter anderem auch der Kontakt zu vielen verschiedenen Behörden und Ämtern, die im Zusammenhang mit den Gründungsformalitäten eine wichtige und zentrale Rolle spielen. Nun kann man angesichts dieser Notwendigkeit natürlich die Augen verschließen, die damit verbundenen Verpflichtungen versäumen und einfach abwarten, was geschieht, wenn man die deutsche Bürokratie ignoriert. Wir wollen die kurzfristigen Folgen eines solchen Handelns kurz vorweg nehmen: Es handelt sich hierbei um keine gute Idee, weil Ämter und Behörden nun einmal den längeren Arm haben und es nicht lange dauern wird, bis Sie sich ganz erheblichen Ärger einhandeln.

Viel besser ist es daher, wenn Sie sich als Existenzgründer den bürokratischen Herausforderungen stellen und sich fest vornehmen, alle Verpflichtungen gewissenhaft zu erledigen, die Ihnen als künftiger Unternehmer bevorstehen. Eines muss Ihnen nämlich in diesem Zusammenhang ganz klar sein: Unangenehm wird der Kontakt mit den öffentlichen Institutionen erst dann, wenn Sie sich ihnen gegenüber etwas haben zu Schulden kommen lassen. Wenn Sie sich stattdessen einfach so um die formalen Angelegenheiten kümmern, wie es gesetzlich nun einmal vorgesehen und vorgeschrieben ist, dann kommt Ärger gar nicht erst auf und der Kontakt gestaltet sich für beide Seiten angenehm. Am besten gelingt dies, wenn Sie mit einem verbindliche und vollständigen Plan arbeiten. Und was man bei dessen Erstellung beachten sollte, erfahren Sie gleich von uns.

Die Gewerbeanmeldung: Ein Verwaltungsakt mit interessanten Folgen
Einen wichtigen Tipp wollen wir Ihnen an dieser Stelle auf keinen Fall vorenthalten. Der erste Weg sollte Sie als Gründer immer zur Gewerbeanmeldung führen. Diese findet bei der Verwaltung statt, die für den Ort, an dem Sie Ihr Unternehmen eröffnen wollen, zuständig ist. Je nach regionalen Gegebenheiten wenden Sie sich hierzu an das Gewerbeamt oder an das Ordnungsamt. Die Anmeldung selbst ist innerhalb weniger Minuten zu erledigen und kostet lediglich eine kleine Gebühr. Die Gewerbeanmeldung hat allerdings für Sie als Gründer einen ganz entscheidenden Vorteil, über den Sie sich klar sein sollten.

Das Amt wird nach Ihrer Anmeldung nämlich ganz automatisch eine Reihe anderer Behörden und Stellen darüber informieren, dass Sie gerade im Begriff sind, sich selbständig zu machen. Unter anderem erfolgen entsprechende Informationen an das zuständige Finanzamt und an die Industrie- und Handelskammer. Sie sparen sich also die Mühe, sich dort persönlich anzumelden, wenn Sie die Gewerbeanmeldung einfach an den Beginn Ihrer bürokratischen Erledigungen stellen. Das spart nicht nur viel Zeit, sondern auch Stress und Nerven.

Finanzämter und andere Ärgernisse: So verläuft der Kontakt optimal
Apropos Stress und Nerven: Die wenigsten Menschen finden es angenehm, mit dem Finanzamt zu tun zu haben. Man verbindet diese Behörde fast von selbst mit Ärger und Unannehmlichkeiten. Dabei entstehen diese eigentlich nur dann, wenn man gegen Pflichten und Auflagen verstößt, wenn man Fristen versäumt oder wenn man fällige Steuern kommentarlos einfach nicht bezahlt. Hält man sich stattdessen an die jeweiligen Vorschriften, dann gestaltet sich der Kontakt zum Finanzamt eigentlich recht angenehm. Als angehender Unternehmer sollten Sie sich daher unbedingt fest vornehmen, vom ersten Moment an immer völlig korrekt mit dem Finanzamt umzugehen. In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, dass Sie so früh wie möglich auf einen erfahrenen, zuverlässigen und kompetenten Steuerberater setzen. Dieser wird Ihnen nämlich ganz genau sagen, was das Finanzamt zu welcher Zeit von Ihnen erwartet und was Sie tun müssen, um die Erwartungen der Behörde zu erfüllen.

Das bekannte Online-Magazin INTERNETHANDEL hat seine aktuelle Ausgabe (Nr. 157, November 2016) voll und ganz dem Thema gewidmet, wie man sich als Gründer und angehender Unternehmer unbeschadet durch den deutschen Behörden-Dschungel kämpft. Die gut informierten Redakteure haben hier ein ganzes Arsenal an wertvollen Fachwissen zusammengestellt und begleiten jeden Gründer zuverlässig und kompetent durch sämtliche Pflichten, die im Zusammenhang mit Ämtern und Behörden stehen. Zahlreiche Tipps und Hinweise bewahren angehende Unternehmer vor schweren Fehlern und sorgen dafür, dass von Anfang an die richtigen Weichen gestellt werden. Und eine umfassende Checkliste dient als Wegweiser durch das bürokratische Labyrinth und führt dem Gründer immer wieder vor Augen, welche Pflichten bereits erledigt sind und welche noch vor ihm liegen.

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Kategorien: Andere Unternehmen, Onlinehandel allgemein, Praxistipps

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