Re-Commerce: Der Online-Händler reBuy will auf dem Gebrauchtwaren-Markt die Führung übernehmen

Auf dem deutschen Markt für Gebrauchtware ist momentan sehr viel Bewegung. Vor allem der Online-Händler reBuy tut sich mit lukrativen Angeboten und klugen Marketing-Maßnahmen hervor. Nach dem Erfolg 2015 zeigt sich das Unternehmen auch in diesem Jahr mit der Geschäftsentwicklung sehr zufrieden und will deshalb gleich in zwei Bereichen expandieren.

Nicht in vielen Ländern blüht das Re-Commerce wie in der Bundesrepublik. Das liegt auch daran, dass die Deutschen kein Problem damit haben, gebrauchte Ware zu kaufen. Nachhaltigkeit findet hierzulande viele Befürworter. Das freut wiederum Anbieter wie reBuy, der derzeit dem Marktführer Momox dicht auf den Fersen ist. Mit insgesamt 14 Produktkategorien im Bereich Medien und Consumer Elektronics befindet sich der Online-Händler in einer guten Ausgangssituation. Darüber hinaus legt er die nötige Professionalität an den Tag und kann dadurch seine Kunden überzeugen. Was reBuy gegenüber der Konkurrenz aber besonders auszeichnet, sind seine ausgefeilten Ankauf-Algorithmen, mit denen er unschlagbare Produktpreise anbieten kann. Teure Produkte kombiniert der Händler hingegen mit zusätzlichen Services, zu denen zum Beispiel die 18-monatige Garantie für Elektronik-Geräte zählt. Bei den Kunden kommen sie sehr gut an, sodass sie auch bereit sind, für bestimmte Produkte mehr zu bezahlen. Diese erfreulichen Geschäftsverhältnisse nimmt reBuy nun zum Anlass, sich Gedanken über eine baldige Expansion zu machen.Re-Commerce: Der Online-Händler reBuy will auf dem Gebrauchtwaren-Markt die Führung übernehmen

Internationalisierung und Sortiment-Erweiterung

Die letzten zwölf Monate waren für reBuy eine Zeit des Erfolgs, weshalb der Online-Händler in Zukunft auch Märkte außerhalb Deutschlands erobern will. Wie der Chief Sales Officer Wolfgang Röbig mitteilt, stellt die Internationalisierung einen wichtigen Bereich dar, in den der Re-Commerce-Anbieter in Zukunft investieren will: „Wir haben in Frankreich und Holland den Ankauf von Elektronikartikeln gestartet und damit in den dortigen Märkten schnell Fuß fassen können. Im nächsten Jahr wollen wir dort den Verkauf starten und die Internalisierung in weitere Märkte vorantreiben.“ Um außerhalb von Deutschland zu glänzen, muss der Online-Händler sein Angebot erweitern. Das weiß keiner besser als Röbig, der den Sortiment-Ausbau in diesem Jahr als zweites wichtiges Ziel definiert hat: „Wir kaufen und verkaufen jetzt auch Kopfhörer. Lautsprecher und Smart Watches. Und vor Kurzem haben wir mit dem Ankauf von klassischen Uhren begonnen. Ein Blick in unser 10.000 Quadratmeter großes Logistik-Zentrum in Berlin zeigt die inzwischen erreichten Dimensionen – aktuell befinden sich über 2,5 Millionen Produkte bei uns auf Lager und es werden bis zu 100.000 Artikel am Tag bewegt.“

Den größten Teil seines Umsatzes verdankt reBuy seinem Online-Shop

Wenn reBuy sich auch auf internationalen Märkten behauptet, dürfte sein Umsatz weiterhin zweistellig wachsen. Um wie viel Prozent er in diesem Jahr steigt, ist nicht bekannt. Konkrete Zahlen will der Chief Sales Officer nicht nennen. Er gibt aber zu verstehen, dass das Unternehmen mit der bisherigen Entwicklung zufrieden ist. Sollte der Erlös sich auf dem gleichen Niveau bewegen wie 2015, könnte reBuy schon nächstes Jahr die Führung auf dem Gebrauchtwaren-Markt übernehmen. In jenem Jahr verzeichnete der Online-Händler ein Plus von 27 Prozent, sodass der Umsatz auf 70 Millionen Euro kletterte. Den größten Teil erwirtschaftet er mittlerweile über seinen eigenen Internet-Shop. Darüber hinaus ist reBuy auf Online-Marktplätzen wie Amazon (ReBuy ist der größte europäische Verkäufer bei Amazon nach Anazhl des Feedbacks) und eBay aktiv und kann auf diesen Plattformen ebenfalls hohe Verkaufszahlen generieren.



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