paysafecard-Studie: Warum brechen Kunden ihren Online-Einkauf ab?

Warum brechen Kunden den Kaufprozess im Internet ab? Danach hat paysafecard in einer aktuellen Studie gefragt. In der internationalen Auswertung waren Sicherheitsbedenken bezüglich derpaysafecard-Studie: Warum brechen Kunden ihren Online-Einkauf ab? Website der am häufigsten genannte Faktor. Die meisten deutschen Studienteilnehmer hielt das Fehlen ihrer präferierten Zahlungsmethode davon ab, auf den Button „Jetzt kaufen“ zu klicken.

Der Erfolg von Online-Shops hängt letztendlich davon ab, ob der Kunde den sogenannten Checkout-Prozess, der mit dem Befüllen des Warenkorbs beginnt, tatsächlich auch abschließt. paysafecard, einer der globalen Marktführer bei Prepaid-Zahlungsmitteln im Internet und Teil der Paysafe Group plc, hat in einer aktuellen Studie Internetnutzer in Deutschland nach den Aspekten gefragt, die ihnen beim Online-Shopping wichtig sind. Und dabei eine spannende Frage gestellt: Weshalb haben Sie sich vor kurzem gegen einen Einkauf im Internet entschieden? Die Ergebnisse zeigen, dass drei Punkte ausschlaggebend sind: Zahlungsoptionen, Sicherheit beim Checkout-Prozess und Seriosität des Webshops.

Zahlungsoptionen

„Warum haben Sie sich kürzlich gegen einen Kauf oder ein Angebot im Internet entschieden?“, wollte paysafecard von Internetnutzern wissen. Der am häufigsten genannte Grund (44,8 % der Studienteilnehmer) ist, dass die gewünschte Zahlungsmethode nicht verfügbar war. Dabei legen vor allem die 18- bis 25-jährigen Internetnutzer (58 %) viel Wert auf ein breites Angebot an Zahlungsoptionen.

So hatten sich laut Umfrage 31 Prozent schon einmal gegen einen Einkauf im Internet entschieden, weil sie nur mit der Kreditkarte hätten bezahlen können. Dabei lehnt vor allem die jüngere Generation dieses Zahlungsmittel ab: Der Anteil der 18- bis 25-Jährigen, die den Zahlungsvorgang schon einmal abgebrochen haben, weil sie nur mit ihrer Kreditkarte hätten zahlen können, war mit 52,2 Prozent besonders hoch (zum Vergleich, 36 bis 50 Jahre: 25 %). Auch mehr als ein Drittel der Frauen (35,5 %, 26,6 % Männer) hat sich vor kurzem gegen eine Online-Zahlung mit Kreditkarte entschieden. Je mehr Zahlungsoptionen ein Webshop anbietet, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde den Einkauf auch abschließt.

Sicherheit beim Checkout-Prozess

Wer im Internet shoppt, dem ist Sicherheit wichtig – das gilt für Frauen und Männer. Vor allem, wenn es um das Bezahlen geht. 56 Prozent der Teilnehmer der paysafecard-Studie geben an, dass sie genau darauf achten, wo sie ihre Kontoinformationen und Kreditkartendaten angeben. Dieser Wert war bei den 60- bis 69-Jährigen dabei besonders hoch (61,3 %).

25,6 Prozent der Studienteilnehmer haben sich schon einmal gegen einen Einkauf im Internet entschieden, weil sie beim Bezahlen „kein gutes Gefühl“ hatten. 30,6 Prozent der Befragten beendeten den Einkauf nicht, weil sie Daten hätten angeben müssen, die sie nicht mitteilen wollten.
Fazit: Kunden schätzen vor allem Zahlungsoptionen, bei denen die Eingabe sensibler Daten wie Kontonummern nicht notwendig ist.

Seriosität des Webshops

„Ich hatte grundsätzlich Bedenken, was die Sicherheit der Website angeht“ – 42,4 Prozent der Studienteilnehmer nennen dies als Grund, warum sie ihren Einkauf im Internet schon einmal abgebrochen haben. Vor allem die jüngere Generation ist laut paysafecard-Studie besonders kritisch, was die Seriosität und die Sicherheit von E-Shops betrifft. 58 Prozent derjenigen, die diese Angabe gemacht hatten, waren zwischen 18 und 25 Jahre alt. Auch 37,5 Prozent der 60- bis 69-jährigen Studienteilnehmer haben sich schon einmal gegen einen Einkauf entschieden, weil der Internethändler nicht vertrauenserweckend war.
Fazit: Online-Shopper vertrauen ihre Bestellung und damit ihr Geld nur Webshops an, die seriös und sicher sind. Besonders kritisch ist dabei die jüngere Generation.

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Frank Weyermann
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