Warenmanagement effizient gestalten

Neben der Qualität der Ware ist vor allem ein guter Service für den Grad der Kundenzufriedenheit ausschlaggebend. Kaum etwas ärgert Käufer mehr, als wenn die bestellte Ware nicht innerhalb des versprochenen Zeitrahmens geliefert wird. Schlechte Erfahrungen führen zu negativen Bewertungen des Onlineshops. Häufen sich diese, führt dies über kurz oder lang zu sinkenden Umsätzen – Kundenbewertungen sind also ein wichtiger Erfolgsfaktor. Nicht nur deshalb ist es für Onlineshops unabdingbar, den Warenbestand jederzeit so zu überblicken, dass keine Lieferengpässe entstehen.

Viele Herausforderungen

Oft heißt es, aller Anfang sei schwer. In puncto Warenwirtschaft haben es neue Anbieter im Onlinehandel aber vergleichsweise leicht – denn die Geschäfte starten in der Regel mit einem überschaubaren Warensortiment. Wächst das Sortiment, wird es allerdings immer schwerer, stets genügend Artikel vorrätig zu halten. Hinzu kommt, dass die vorhandene Lagerfläche möglichst effektiv ausgenutzt werden soll: Sind zu viele Einheiten eines Artikels vorhanden, wird wertvoller Platz verschwendet – und Lagerplatz ist teuer.

Unternehmen müssen also die Höhe der Kundennachfrage möglichst realistisch einschätzen. Auch der Einkaufspreis spielt bei der Lagerhaltung eine wichtige Rolle – wann rechtfertigt ein aktuell günstiger Preis den Einkauf einer Warenmenge, die die Nachfrage deutlich übersteigt?

Einkauf, Verkauf und Lagerhaltung bilden gewissermaßen eine Art „magisches Dreieck“, das für den Unternehmenserfolg geschickt auszubalancieren ist. ERP (Enterprise Resource Planning), die Steuerung der in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen, hilft dabei, betriebliche Abläufe zu optimieren.

Warenwirtschaft mit System

Prinzipiell kann das auch in Eigenregie geschehen, etwa mithilfe einer komplexen Excel-Tabelle. Spätestens jedoch, wenn der Verkauf über mehrere Kanäle (eigene Website, eBay, Amazon, Ladengeschäft) gleichzeitig erfolgt, wird es unübersichtlich. Eine fortgeschrittene Lösung für ERP bieten sogenannte Warenwirtschaftssysteme. Neben dem Management von Ein- und Verkauf bieten sie Tools zur Strukturierung und Bestandskontrolle des Warenlagers. Auch der Versand lässt sich über solch eine Software steuern.

Warenwirtschaftssysteme sind sowohl als kostenfreie Open-Source-Programme als auch als kostenpflichtige Software erhältlich; letztere wird meist über ein Abonnement-Modell finanziert. Dieser Artikel aus dem 1&1 Digital Guide stellt einige dieser Programme vor und gibt eine Übersicht über deren Leistungsumfang.

Um das volle Potenzial eines Onlineshops auszunutzen, sind Warenwirtschaftssysteme ein hilfreicher Baustein, von dem sowohl Unternehmer als auch Kunden profitieren.

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Frank Weyermann
Betreiber der Seite onlinemarktplatz.de und und Inhaber von die-datenwerkstatt.de.

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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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