E-Food: Rewe will mit neuem Claim seinen Online-Lieferservice puschen

E-Food: Rewe will mit neuem Claim seinen Online-Lieferservice puschen

E-Food: Rewe will mit neuem Claim seinen Online-Lieferservice puschen

In Deutschland steckt das E-Food-Geschäft noch in den Kinderschuhen, weshalb etablierte Supermärkte noch immer große Marktchancen haben und sich gegenüber Amazon Fresh durchsetzen können. Diese Möglichkeiten will vor allem Rewe nutzen. Seit August wirbt der Konzern mit einem neuen Claim für seinen Lebensmittel-Lieferservice und verspricht frische Produkte.

Rewe bemüht sich um sein Online-Geschäft und preist seinen Lieferservice für Lebensmittel mit einem neuen Claim an: „Ich mag’s liefer frisch“. „Unsere Kompetenz wollen wir nun stärker nach außen kommunizieren. Mit einem Wortspiel als Kampagnen-Claim möchten wir dabei zum Nachdenken anregen“, kommentiert der Marketing-Chef Johannes Steegmann diesen Werbeauftritt. Von der Frische der Lebensmittel will Rewe nicht nur seine Stammkundschaft überzeugen. Auch neue Kunden sollen sich bei dem Dienstleister wohl fühlen, der verspricht, für alle Lebensmittel die Kühlkette einzuhalten. Zu diesem Zweck schulte der Konzern seine Mitarbeiter, sodass diese nun nach eigenen Angaben auf die spezielle Form der Zustellung spezialisiert sind. Ob die Produkte tiefgekühlt oder bei Zimmertemperatur geliefert werden müssen, Rewe garantiert ausgezeichneten Service und macht selbst Retouren möglich. Sollten die Lebensmittel Mängel aufweisen, können die Kunden sie bei der Zustellung direkt dem jeweiligen Mitarbeiter zurückgeben.

Rewe baut Online-Handel aus

Wie wichtig der Online-Handel für Rewe geworden ist, drückt sich nicht nur in dem neuen Claim aus. Auch der Ausbau seiner Logistik-Infrastruktur macht deutlich, dass der Konzern im E-Commerce größere Pläne schmiedet. Derzeit baut Rewe einen neuen Standort in Köln, wo er 2018 den Betrieb aufnehmen soll. Der Geschäftsführung zufolge seien diese Expansionsmaßnahmen nötig, weil zunehmend mehr Kunden seinen Lieferservice nutzten und die Logistik vor größere Herausforderungen stellten. Deswegen werde das neue Lager in Köln doppelt so groß ausfallen wie das bisherige. Ob sich auch die anderen großen Supermärkte mit einem ähnlichen Lieferangebot auf dem deutschen Markt positionieren, bleibt abzuwarten. Dennoch zeigen Rewes Bemühungen, welchem Druck sie in diesem Segment ausgesetzt sind. Wenn sie nicht schnell handeln, kommt ihnen Amazon zuvor und erobert mit seinem Service „Amazon Fresh“ das E-Food-Geschäft.

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Eugen Zentner ist als Redakteur für onlinemarktplatz.de und als freier Redakteur für die dpa-infocom GmbH tätig.

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Kategorien: E-Food, Onlinehandel allgemein

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