Jugendschutzprogramm: Sicher online gehen

Die Initiative „Sicher online gehen“, möchte die Aufmerksamkeit der Eltern stärker auf das Thema „sicherer Surf-Raum“ zu lenken. Der Schwerpunkt liegt dabei auf technischen Lösungen wie Jugendschutzprogrammen. Initiiert wird die Kampagne vom Bundesfamilienministerium und den Staatskanzleien aus Rheinland-Pfalz und Sachsen. Die Initiative ‘Sicher online gehen‘ ist ein bedeutender Beitrag zu einem besseren Jugendschutz im Web und wird von rund 30 Partnern unterstützt. Darunter sind Verbände, Unternehmen und Einrichtungen des Jugendschutzes.Jugendschutzprogramm: Sicher online gehen

Jugendschutzprogramme helfen, Kinder und Teenager im Internet vor ungeeigneten Inhalten zu schützen.

Sie bilden einen wichtigen Baustein, um den Anforderungen nach dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag nachzukommen, und schaffen Rechtssicherheit für Website-Betreiber. Allerdings sind Anfang Februar 2012 erst 2 Programme durch die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zugelassen worden. Dabei entwickeln zahlreiche Hersteller technische Jugendschutzlösungen, eine formelle Anerkennung durch die KJM erhielt jedoch bisher kein weiteres Programm. Noch messen nicht alle dem Jugendschutz im Internet eine angemessene Bedeutung zu: Jeder 8. Jugendliche (12%) zwischen 14 und 18 Jahren gab an, dass sich seine Eltern grundsätzlich nicht dafür interessieren, was er im Internet macht. Nur rund ein Viertel aller Eltern setzt Jugendschutzprogramme ein wenn ihre Kinder das Internet nutzen, ergab eine Untersuchung des Hans-Bredow-Instituts.

Es gibt zudem die von Bundesregierung und Wirtschaft getragene InitiativeFragFinn.de“. Das Web-Angebot bietet einen geschützten Surf-Raum für Kinder. Tipps für mehr Sicherheit im Internet finden Eltern und Jugendliche außerdem bei der Initiative „Deutschland sicher im Netz“.

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Frank Weyermann
Betreiber der Seite onlinemarktplatz.de und und Inhaber von die-datenwerkstatt.de.

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Kategorien: Gesetz, Sicherheit

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