Die Kreditkarte: Ein praktischer Urlaubsbegleiter

Im Urlaub möchten wir entspannt und frei sein. Egal, wo auf der Welt wir uns befinden – gerade als Urlauber im Ausland ist es wichtig, einen unkomplizierten Zugang zu Bargeld zu haben. Kreditkarten eignen sich auch im Ausland für Transaktionen. Doch dabei gibt es das ein oder andere zu beachten, wenn man sich nicht hohen Gebühren oder Verlusten aussetzen will.

Weltweit bargeldlos zahlen – oder Bargeld abheben

Die Kreditkarte ist klein, handlich und stabil. Ob für die Hotelbuchung, das Mietauto oder beim Essen im Restaurant: Mit dem kleinen Stück Plastik lässt sich nahezu überall ohne Bargeld bezahlen. Eine Kreditkarte ist schon allein aus diesem Grund ausgesprochen komfortabel. Gerade im Urlaub wollen viele nicht auf diesen Komfort verzichten. Doch ist dabei etwas Vorsicht geboten. Denn im Ausland kann es bei Kreditkartenzahlungen schon einmal zu unangenehmen Überraschungen kommen, etwa wenn der Nutzer erst nachträglich die zusätzlichen Gebühren realisiert. Richtig eingesetzt, macht sie den Alltag am Urlaubsort allerdings deutlich einfacher. Und falls Kreditkarten einmal nicht akzeptiert werden: Fast überall kann man mit einer Kreditkarte Bargeld abheben. Um eine Kreditkarte zu erhalten, empfiehlt sich ein kostenloses Girokonto, das man unter anderem bei der Norisbank erhält. Entsprechende Bonität vorausgesetzt, ist die Kreditkarte meist inklusive.

Kartenzahlung mit Zusatzkosten

Fast überall auf der Welt werden die gängigen Kreditkarten zum Bezahlen in Geschäften und zum Abheben von Bargeld am Bankautomaten akzeptiert. Die EU-Verordnung zur Reduzierung von Kreditkartengebühren begrenzt die hierfür anfallenden Gebühren auf 0,3 % beziehungsweise 0,2 %. Die Kreditkartengebühr, die der Kunde zusätzlich zum Kaufpreis entrichten muss, leitet sich aus dem sogenannten „Interbankenentgelt“ ab. Dieses Entgelt fällt etwa bei Kreditkartenunternehmen wie Visa und MasterCard an, die ihre Karten nicht direkt, sondern über andere Bankinstitute vergeben. Innerhalb eines sogenannten „Vier-Parteien-Systems“ zahlt die Bank des Händlers für die Transaktion eine Gebühr an die Bank des Kreditkarteninhabers. Da der Händler diese Summe allein trägt, wird sie oftmals in die Preiskalkulation mit einbezogen – die Waren beziehungsweise Dienstleistungen werden teurer. Dies ist sozusagen der eigentliche „Preis“, der für den Luxus des bargeldlosen Zahlens anfällt.

Worauf zu achten ist

Als Endverbraucher sollte man wissen, dass die Nutzung einer Kreditkarte Vor- und Nachteile hat. Kreditkarten machen im Urlaub zwar flexibel und sie sind prinzipiell weltweit einsetzbar, doch werden sie vor allem im Ausland längst nicht von allen Händlern akzeptiert. Kreditkarten gelten einerseits als sicheres Zahlungsmittel: Bei Verlust genügt eine kurze Benachrichtigung der Kreditkartenfirma, und die Karte ist zeitnah gesperrt. Andererseits nützt die Karte gar nichts, wenn das Kartenlesegerät des Händlers nicht funktioniert – was öfter mal vorkommt. Zudem sollte man sich immer bewusst machen, dass bei einer verspäteten oder teilweisen Rückzahlung des in Anspruch genommenen Kredits mitunter erhebliche Zinsen anfallen. Daher sollte man sich gut überlegen, ob und wenn ja, in welchem Umfang man seine Kreditkarte im nächsten Urlaub nutzt – damit der Erholung auch in finanzieller Hinsicht nichts im Wege steht.

Die Kreditkarte: Ein praktischer Urlaubsbegleiter was last modified: by
Frank

Frank Weyermann
Betreiber der Seite onlinemarktplatz.de und und Inhaber von die-datenwerkstatt.de.



Kategorien: Gesetz, Sicherheit, Onlinehandel allgemein

Schlagworte:,