Alibaba geht härter gegen Fälschungen vor

Der Plattform Alibaba wurde ja schon häufiger der Vorwurf gemacht eine Vielzahl an Fälschungen auf seiner Plattform anzubieten. Vor allem Taobao, ein Ableger von Alibaba, in China so bekannt wie Amazon oder eBay im westlichen Teil der Welt, steht im Verdacht, Markenfälschungen zu verkaufen.

Alibaba geht härter gegen Fälschungen vor

Alibaba geht härter gegen Fälschungen vor

Jetzt hat sich der Konzern dazu entschlossen, The Intellectual Property Joint-Force-System ins Leben zu rufen, um erfolgreicher gegen Plagiate zu kämpfen. China ist gespickt mit Imitationen und gefälschten Waren. Tonnen von Elektrogeräten werden jedes Jahr in Richtung Westen ausgeliefert und scheinen das CE-Kennzeichnung zu haben. Doch dieses CE-Zeichen steht einfach nur für „China Export“ und nicht das Zeichen für die Freiverkehrsfähigkeit im Europäischen Binnenmarkt.

Viele Markenhersteller möchten am neuen Intellectual Property Joint-Force-System von Alibaba teilnehmen, das sowohl Tmall und Taobao umfasst. Dafür wird es ein spezielles Online-Portal und jeweils ein Account-Manager für jede teilnehmende Marke geben, die helfen Fälschungen herauszufiltern. Das Portal ermöglicht den Marken potentielle IP-Verletzungen im Rahmen ihrer regelmäßigen Überwachung zu bestätigen, wonach Alibaba die beanstandeten Produkte unmittelbar entfernt.

Alibaba seinerseits wird die Markenhersteller auf verdächtige Angebote hinweisen. Diese könne dann die Echtheit von online angebotenen Waren kontrollieren und entsprechend Alibaba informieren. 180 Unternehmen sind bereits zu Alibaba’s System angemeldet, darunter Apple, Adidas, Procter & Gamble, Philips und Mars.

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Kategorien: Alibaba, Etsy & Co., Recht & Sicherheit

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