Spreadshirts neues Provisionsmodell schafft für Shop-Partner mehr Anreize

Für Spreadshirt sind Shop-Partner ein wichtiger Bestandteil des eigenen Geschäftskonzepts. Deswegen will das 2002 gegründete Unternehmen sie in Zukunft besser honorieren und stellt sein Provisionsmodell um. Drei Änderungen sollen nicht nur höhere Beträge garantieren, sondern auch deren Auszahlung beschleunigen.

Das Social-Commerce-Unternehmen Spreadshirt will die Verdienstmöglichkeiten seiner Shop-Partner verbessern und führt nun ein neues Provisionsmodell ein. Davon erhofft sich CEO Philip Rooke eine höhere Motivation der Shop-Betreiber, die in Zukunft nicht nur mit mehr Umsatz, sondern auch mit weniger Verwaltungsaufwand rechnen dürfen. Dafür soll zum einen die Affiliate-Provision sorgen. Sie tritt an die Stelle des Shopartikel-Aufschlags und bezieht sich auf den Produkttyp- und Druckpreis. Ergänzend dazu gewährt Spreadshirt seinen Partnern jetzt einen Erfolgsbonus, der nach mehreren verkauften Artikeln anfällt. Zum anderen profitieren die Shop-Betreiber von einem effizienteren Auszahlungssystem und können zukünftig ihre Provisionseinnahmen in kürzeren Abständen anfordern. Wie Rooke mitteilte, sollen diese Änderungen auch einen Beitrag dazu leisten, „das weltweite Verkaufen und Teilen von Ideen so einfach wie möglich zu machen“.

Spreadshirts neues Provisionsmodell schafft für Shop-Partner mehr Anreize

Spreadshirts neues Provisionsmodell schafft für Shop-Partner mehr Anreize

20 Prozent für jeden verkauften Artikel

Auf dieser Vision basiert Spreadshirts Geschäftskonzept. Das Unternehmen mit Sitz in Leipzig stellt seinen Nutzern eine Online-Plattform zur Verfügung, auf der diese T-Shirts kaufen, aber auch gestalten und verkaufen können. Um ein individuelles Produkt zu kreieren, brauchen sie lediglich ihre Logos und Grafiken hochzuladen. Für den Rest sorgt Spreadshirt. Das Unternehmen produziert die Produkte, lagert sie in eigenen Logistikzentren und kümmert sich sowohl um den Versand als auch um die Zahlungsabwicklung. Zusätzlich dazu hat es ein Shoppartnersystem aufgebaut, das Kunden die Gründung eigener Online-Shops ermöglicht. Wenn Spreadshirt deren Produkte verkauft, zahlt es eine Provision aus. Allerdings handelte es sich bislang um einen Pauschalbetrag, der unabhängig von der Menge verkaufter T-Shirts und des Umsatzes immer gleich blieb. Die neue Affiliate-Provision schafft nun bessere Anreize, weil sie 20 Prozent des Produkttyp- und Druckpreises beträgt. Shop-Partner haben aber auch die Möglichkeit, auf die Affiliate-Provision zu verzichten.

Erfolgsbonus nach elf verkauften Produkten

Wer hingegen auf das Beteiligungsentgelt abzielt, erhält zukünftig auch noch einen Erfolgsbonus. Mit ihm honoriert Spreadshirt den Verkauf von elf Produkten. Shop-Betreiber können auf diese Weise bis zu 40 Prozent zusätzlich erwirtschaften, wobei die Provision umso höher ausfällt, desto mehr T-Shirts einen Käufer finden. Der Erlös steht ihnen dann monatlich zur Verfügung. Auch das ist eine Neuerung, weil Spreadshirt in der Vergangenheit alle Provisionen einmal im Quartal auszahlte. Welche Vorteile sich durch die Änderungen für jeden einzelnen Shop-Partner ergeben, können diese momentan auf der der Unternehmensplattform selber ermitteln. Dort stellt Spreadshirt ein Kalkulationstool bereit, mit dem sich mögliche Verkaufsszenarien durchspielen lassen.

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Eugen (Redakteur)

Eugen Zentner ist freier Redakteur, dpa-infocom.



Kategorien: Onlinehandel allgemein

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