eBay-Boss Wenig: Wir fühlen uns wohl in der Post-PayPal-Ära

eBays neuer CEO Devin Wenig hat eine Nachricht für alle eBay-Interessenten: „eBay braucht keine Unterstützung von außen in der Ära nach der PayPal-Abspaltung!” Die Nachricht von Devin Wenig klingt seltsam trotzig, meint Ina Steiner, angesichts der Zielgruppe, nämlich Käufer und Verkäufer, die für ein 2-Tages-Event in San José zusammentrafen, um das 20-jährige Jubiläum eBays zu feiern.

Wenig weiter: „Ich möchte wirklich deutlich sein:  Wir wollen nicht wie jeder andere sein und wir brauchen keine Hilfe. Natürlich wollen wir gewinnen, aber wir wollen vor allem ein einzigartiges eBay sein. Wir wollen morgens nicht aufwachen und das Business von jemand anderem beneiden. Wir möchten niemand anderes sein.“

eBay-Boss Wenig: Wir fühlen uns wohl in der Post-PayPal-Ära
eBay-Boss Wenig: Wir fühlen uns wohl in der Post-PayPal-Ära

Es gibt Spekulationen über Spekulationen, dass eBay nach seiner Trennung von PayPal von einem anderen Konzern akquiriert werden könnte. Doch Wenig scheint entschlossen zu sein, die Idee, dass eBay als Folge der Spaltung schwach sein könnte, zerschlagen zu wollen.

„Als unabhängiges Unternehmen in der Post-PayPal-Ära fühlen wir uns gut. Wir werden den Wettbewerb annehmen und wir werden gewinnen. Wir werden ein lebendiger Marktplatz sein und für unser Geschäft und Sie kämpfen.“

Wenig erklärte den Teilnehmern der Versammlung, dass er sich extremst auf kleine und mittlere Unternehmen konzentriere. Zudem habe eBay hat noch nicht einmal an der Oberfläche der Einzelhändler gekratzt, die noch nicht online gegangen seien. Allerdings kam die Idee, noch mehr konkurrierenden Anbieter auf die Plattform zu bringen wenig beruhigend bei den bestehenden Anbietern an.

Wenig  machte auch Seitenhiebe in Richtung Amazon. Er erklärte, dass eBay tief an die Verbindung in Menschen glaube und nicht an eine Zukunft von Drohnen und Robotern.