Webversion von PayPal-One Touch nun auch in Deutschland verfügbar

PayPal arbeitet seit längerem schon daran, das Bezahlen im Internet noch schneller zu gestalten. Bezahlen mit einem Klick via „One Touch“, das bereits im September 2014 für Android und iOS vorgestellt wurde, heißt es bei PayPal. Über PayPal-One Touch können auf Millionen von Webseiten, die PayPal unterstützen, 1-Klick-Zahlungen ausgeführt werden, ohne dass Zahlungsinformationen oder Passwörter wiederholt eingegeben werden müssen. Ein einziges Mal einloggen reicht aus.

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Im April 2015 wurde in den USA die One Touch-Payment Funktion, in Zusammenarbeit mit Braintree, für mobile Geräte gestartet.

Nun weitet PayPal die Bezahlbutton-Lösung One Touch auf 13 weitere Nationen – hierunter auch Deutschland, die Schweiz und Österreich aus. Bislang konnten nur britische, amerikanische sowie kanadische Nutzer One Touch verwenden.

Australien, Belgien, Dänemark, Frankreich, Niederlande, Norwegen, Polen, Spanien, Schweden und Türkei sind weitere neue Nationen. PayPal-Manager Bill Ready ist der Ansicht, dass die Funktion die Beziehung des Bezahldiensts zwischen Einkäufern und Händlern im Laufe der nächsten zehn Jahre entscheidend wandeln wird.

Möchte man One Touch auf einem Mobiltelefon, Tablet, Notebook oder PC verwenden, muss sich der Nutzer nur einmal einloggen und eine Checkbox aktivieren, um beständig angemeldet zu bleiben.

In jedem weiteren Shop, der das System unterstützt, kann er den Log-in-Prozess oder als Erstkäufer auch jede Registrierung überspringen. Das gilt allerdings nur für das jeweilige Gerät. Um die Sicherheit der PayPal-Kunden zu garantieren, führt PayPal eine Geräteidentifizierung durch und gleicht ferner die Standorte ab. Internet-Händler haben keinen zusätzlichen Aufwand bei der Einbindung von One Touch.

Die Ankündigung trifft für die Webversion von One Touch zu. Per iOS- oder Android-App ist das Bezahlen via One-Touch schon länger auch in Deutschland möglich. Die Partnershops mussten hierfür aber bis dato eigene Apps um einige Codezeilen ergänzen. Die Endanwender mussten beide Apps installiert haben.