eBay erkundet neue Umsatzquellen – die Promoted Listings

eBay erkundet neue Umsatzquellen - die Promoted Listings

eBay erkundet neue Umsatzquellen – die Promoted Listings

eBay sucht vor der Abspaltung von PayPal neue Umsatzmöglichkeiten. Das Unternehmen versucht sich daher mit neuen Werbeformaten auf dem Werbemarkt. Mit dem neuen Service, den sogenannten Promoted Listings können Händler die Artikel heraussuchen, die sie gerne aktiv bewerben möchten. Sie legen dann einen Prozentsatz vom Verkaufspreis des Produktes fest, die sogenannte Ad Rate fest. Das ist der Anteil, den sie bereit sind für eine bessere Platzierung zu zahlen. Je höher der Prozentsatz, desto prominenter wird die Anzeige. Aber eBay wird auch die Popularität eines Produkts sowie das Ansehen des Verkäufers prüfen. Die Produkte werden dann angezeigt, sobald sie für einen Kunden relevant sind.

Der Cost-per-Sale-Ansatz ist ungewöhnlich, denn die Websites laufen Gefahr Anzeigen zu schalten, die zu keinen Erträgen führen, denn der Händler muss nur bei einem erfolgreichen Verkauf durch ein Promoted Listing zahlen.

Die meisten Unternehmen wie Google Inc. verlassen sich auf Cost-per-Click-Inserate, bei denen jedes Mal, wenn jemand auf einen Link klickt, Geld in die Kassen gespült wird.

eBays neues Anzeigenangebot hilft vor allem den kleineren Kaufleuten, die jedoch den Großteil der Händler des Unternehmens ausmachen. Sie haben oft nicht das notwendige Kleingeld, um Anzeigen vor abgeschlossenen Verkäufen zu bezahlen, so Alex Linde, eBay vice president of advertising and monetization

Ab Juni 2015 sollen die Promoted Listings für ausgesuchte Shops in Deutschland, Großbritannien, den USA sowie Australien verfügbar sein. Weitere Händler sollen bis Ende des Jahres folgen.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: eBay

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