Payback steigt noch 2015 in das Mobile Payment Business ein

Der Anbieter des Rabattprogramms Payback will noch 2015 Mobile Payment anbieten. Ein konkretes Datum ist allerdings noch nicht bekannt. Die Payback-Karte in ihrer aktuellen Form wäre dann hinfällig.Payback steigt noch 2015 in das Mobile Payment Business ein

Wie Payback-Chef Bernd Brugger gegenüber dem Handelsblatt erklärte, soll die Payback-App eine Zahlungsfunktion bekommen. Über einen QR-Code sollen die Bezahlinformationen übertragen werden, die an der Kasse vom Handy abgescannt werden. der Betrag wird dann vom Girokonto des entsprechenden Nutzers abgebucht.

Bei dem allbekannten Punktesystem gibt es online und offline Kooperationen mit über 600 Partnern (beispielsweise Rewe, Real, dm oder Kaufhof), bislang ist jedoch noch nicht bekannt, bei welchen Läden man mobil bezahlen können wird.

Der Payback-Chef nur so viel: „Eine relevante Zahl von Partnern wird mitmachen.“  Namen nannte Bernd Brugger nicht, allerdings soll nun auch außerhalb der bestehenden Kooperationen nach Partnern gesucht werden. Die Konditionen sollen günstiger sein als die von etablierten Kreditkartenanbietern.

Nach eigenen Angaben von Payback sind in Deutschland derzeit rund 26 Millionen aktive Karten im Umlauf. International sind es sogar 75 Millionen. Die Payback-Karte kommt rund drei Millionen Mal am Tag beim Einkauf zum Einsatz. Eine gute Grundlage, um einen Fuß in den umkämpften Markt des Mobile Payment zu setzen. Die Downloadzahlen der Payback-App lassen hingegen mit 5 Millionen Downloads noch nicht erkennen, ob die Karten-Besitzer auch bereit sein werden mobil zu bezahlen.

Seit 2000 gibt es das Punktesammelprogramm in Deutschland schon. Ein kleiner Prozentsatz des Umsatzes wird als Rabattpunkte auf der Payback-Karte gutgeschrieben. Später kann man diese Punkte dann gegen Prämien eintauschen.

Der Nutzer muss dafür das Kaufdatum, die Filiale, den Umsatz, beziehungsweise je nach Partner die gekaufte Waren und die Dienstleistung preisgeben. American Express hatte Payback 2011 gekauft.

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Carolin Schmitt-Fleckenstein, München

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