Englishnization bei Rakuten

Hiroshi Mikitani ist der Chef von Japans größtem Online-Shopping-Portal Rakuten. Bei der Vorstellung der Jahresbilanz gab er jetzt bekannt, dass sich auch die Englisch-Fähigkeiten der Mitarbeiter verbessert haben, wie der offizielle Test of Englisch for International Communication (TOEIC) bescheinige.smiley_brille.jpg

2010 lag das durchschnittliche Ergebnis noch bei 526,2 Punkten. Dass es geholfen hat Englisch als interne Firmensprache einzuführen, und mit Unterricht teilweise während der Arbeitszeit nachzuhelfen, hat der diesjährige Test bewiesen, bei welchem die Mitarbeiter jetzt im Schnitt 802,6 Punkte (ein Wert über 800 bedeutet ein fortgeschrittenes Niveau) erreichen konnten. Die Gesamtpunktzahl liegt bei 990.

Wie JAPANMARKT Online berichtet, gab Hiroshi Mikitani dieser Strategie sogar einen Namen: „Englishnization“.

Konferenzen, Trainings und der E-Mail Verkehr sind auf Englisch. Die Firmenzentrale hat ihren Sitz in Japan, die Mitarbeiter dort sollten aber die globale Expansion besser verstehen, begleiten und unterstützen können.

Zu den neuesten Errungenschaften des Unternehmens gehört seit Februar 2014 der Messenger-Dienst Viber (905 Millionen Euro), sowie seit September 2014 Ebates, eine Online-Rabatt-Seite (1 Milliarde Dollar). 300 Millionen Dollar investierte Rakuten zudem in einen Anteil am Konkurrenten der Uber-Taxi-App Lyft, und 410 Millionen Dollar flossen in OverDrive, den Betreiber des führenden eBook– und Hörbuch-Content-Marketplace.

Englishnization bei Rakuten was last modified: by

Carolin Schmitt-Fleckenstein, München

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