Rakuten denkt über Bitcoin-Einführung nach

Der CEO der japanischen E-Commerce Plattform Rakuten hat während einer Konferenz in Tokio wiederholt von einer eventuellen Bitcoin-Akzeptanz gesprochen.

CEO Hiroshi Mikitani sagte, ohne einen genauen Zeitpunkt zu nennen, dass man darüber nachdenke und unter Umständen bald die virtuelle Währung Bitcoin akzeptieren werde.

Das Wall Street Journal hatte schon darüber berichtet, dass Rakuten schon vor einiger Zeit ein Team ins Leben gerufen hat, das sich ausschließlich mit der Untersuchung von digitalen Währungen beschäftigt. Rakuten habe überdies schon in Bitcoin-Startups, wie beispielsweise Bitnet, investiert.

Bei der Rakuten Finanzkonferenz in Tokio waren auch andere Größen aus der Finanzbranche zugegen. Darunter der PayPal Mitgründer Peter Thiel sowie der Senior VP für mobile Zahlungen bei MasterCard, James Anderson. Während des Treffens wurden verschiedene zukünftige Zahlungssysteme diskutiert, eine der wichtigsten Methoden war jedoch Bitcoin und wurde im Detail vom Bitnet CEO John McDonnell besprochen.

Mit einem Umsatz von 4,7 Milliarden Dollar sagt Rakuten von sich selbst der größte Konkurrent von Amazon zu sein. Rakuten beschäftigt über 10.00 Mitarbeiter, hat eine eigene Bank, eine eigene Versicherungsgesellschaft und ein eigenes Baseball-Team in Japan.

Carolin Schmitt-Fleckenstein, München



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