Ankaufsdienst Cashfix.de in der vorläufigen Insolvenz

Wer gebrauchte Handys, Elektrogeräte, Bücher, CDs und DVDs bei Ankaufsdiensten im Internet anbietet, hofft auf gute Erlöse. Bei den sogenannten Re-Commerce-Diensten im Internet findet man auch über entsprechende Apps schnell heraus, welcher Dienst am meisten für die zu verkaufende Ware bezahlt. Die erzielten Erlöse können dann zur Erfüllung neuer Wünsche genutzt werden. Die zu erreichenden Ankaufspreise sind zwar meist niedriger als bei einem Verkauf über eBay, für viele Nutzer überwiegt aber der Vorteil, keine Auktion erstellen zu müssen und mit einem zuvor festgelegten Ankaufspreise der Anbieter kalkulieren zu können.

Ankaufsdienst Cashfix.de in der vorläufigen Insolvenz

Ankaufsdienste sind also generell eine schnelle Möglichkeit seine ungewollten Waren zu Geld zu machen. Die Kunden des Portals Cashfix hatten allerdings Pech, denn Sie gehen vorerst leer aus. Die 2009 gegründete Betreibergesellschaft von Cashfix hat am 19. November einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Die Kunden, die in den vergangenen Wochen (bis einschließlich 10.11.2014) Ware an Cashfix geschickt haben, erhalten vorerst aus insolvenzrechtlichen Gründen kein Geld. Die Kunden haben jedoch die Möglichkeit, nach Insolvenzeröffnung ihre Forderungen anzumelden.Wann und in welcher Höhe die offenen Forderungen dann ausbezahlt werden, darüber wird der Insolvenzverwalter die betroffenen Kunden informieren. Die eingesendete Ware erhalten die Kunden nicht zurück. Der Geschäftsbetrieb von cashfix soll trotzdem nun erst einmal ohne Einschränkung weiterlaufen.

Nach eigenen Angaben ist Cashfix mit ihren 40 Mitarbeitern bei den Ankaufsportalen auf Platz drei hinter Momox als Marktführer und Rebuy. Die Betreibergesellschaft Multi-Media-Trade GmbH setzte im Jahr 2012 € 2,97 Mio. um. In den Jahren 2012 und 2013 wurden nach eigenen Angaben durch den Weiterverkauf der zuvor angekauften Ware über Amazon 501.452 Bestellungen mit einem Bestellwert von € 5,84 Mio. abgewickelt.  Im Jahr 2013 versuchte die GmbH über fundsters.de zu neuem Kapital zu kommen.

 

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Frank Weyermann
Betreiber der Seite onlinemarktplatz.de und und Inhaber von die-datenwerkstatt.de.

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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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