Erfolg im Kampf gegen gewerbsmäßigen Online-Betrug

Das FBI gab am Montag bekannt, dass eine wegen gewerbsmäßigem Betrug gesuchte Bulgarin am 22. März gemeinsam mit ihrem Helfer dingfest gemacht wurde. Sie hatte amerikanische eBay-User um 350.000 USD betrogen.

Zwischen März und April 2006 hatte die Beschuldigte hochpreisige Artikel, wie Kraftfahrzeuge und Boote bei eBay zur Versteigerung angeboten.

Die Kaufinteressenten wurden direkt per Mail angeschrieben und darin aufgefordert, den Kaufpreis über einen Treuhandservice mit dem Namen „eBay Secure Traders“ zu begleichen.

„eBay Secure Traders“ stand zu keiner Zeit in einem Zusammenhang zum Online-Auktionshaus eBay, die bestellten Waren wurden nie ausgeliefert und auch eine Kaufpreiserstattung ist nie erfolgt.

Die getätigten Zahlungen über „eBay Secure Traders„ gingen direkt auf Konten in der Slowakei und Ungarn, die die Bulgarin mit nachgemachten britischen und kanadischen Ausweispapieren eröffnet hatte.

Die Anklage gegen Lozanova in Washington beinhaltet Online-Betrug und Verschwörung zur Geldwäsche, was in den USA, im Fall einer Verurteilung, zu 20 Jahren Haft führen kann.

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Frank Weyermann
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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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