Amazons Instant Video auch ohne Silverlight funktionstüchtig

Die deutschen Kunden des Amazon Prime Video-Streaming-Dienstes Instant Video sind nicht länger auf Microsofts Silverlight angewiesen, um Filme und Serien im Browser abzuspielen. In den Amazon-Einstellungen kann auch der Adobe Flash Player aktiviert werden, das berichtet Golem.de. Seit wann diese Änderung aktiv ist, ist nicht bekannt.

In den USA konnten Amazon-Kunden schon seit einiger Zeit den Flash Player für die Wiedergabe aktivieren. Das Umschalten erfolgt über die Einstellungsseite der Instant-Video-Optionen im Amazon-Account.

Hier gibt es die Option, entweder Silverlight oder den Flash Player zu aktivieren. Amazon empfiehlt Silverlight und macht darauf aufmerksam, dass die Bildqualität und Stabilität der Verbindung schlechter sein kann, wenn der Flash Player genutzt wird.

Die Flash Player-Option ist für die User von Nutzen, die Silverlight nicht verwenden wollen oder nicht können, weil Microsoft kein passendes Plug-In für ihre Konfiguration anbietet. Berichten zufolge ist die Flash-Wiedergabe auf Chrome-Notebooks problemlos möglich. Linux-Systeme werden von Amazon weiterhin nicht offiziell unterstützt. Hier müssen Anwender ausprobieren, ob es funktioniert.

Mit der Flash Player-Option kann nun auch das Browserfenster mit Amazon Instant Video an Googles Chromecast gesendet werden. Doch einige Nutzer erklären, dass die Bild- und Tonqualität sehr schlecht sei. Da Amazon mit dem Fire TV und mit dem neuen Fire TV Stick entsprechende Konkurrenzprodukte zu Googles Chromecast anbietet, ist Amazons Interesse an einer guten Chromecast-Unterstützung wohl eher gering.


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