PayPal-Phishing-Mails die nächste Runde

Wieder gibt es eine neue Phishing-Welle. Erneut versuchen Betüger, mit gefälschten Mails an persönliche Informationen von PayPal-Kunden und damit an deren Konten zu kommen. Die Betrüger warnen in den verschickten E-Mails vor einem angeblichen Internet-Angriff auf das PayPal-System. Aus diesem Grund solle man sein Konto überprüfen lassen. Dadurch sei gewährleistet, dass der Account nicht von der Attacke betroffen sei. Auch dieses Mal sind die Phishing-Mails auf den ersten Blick täuschend echt.

Schaut man die Mail genauer an, ist sie nicht etwa in HTML geschrieben, sondern eine Bilddatei, unter der sich ein Link befindet. Dieser führt auf eine nachgeahmte Webseite, die verschiedene Daten wie Name, Adresse, Geburtsdatum, Passwort, Sicherheitsfragen und Kreditkartendaten verlangt. Hinterlegt man dort seine Nutzerdaten, werden diese auf direktem Weg an die Kriminellen versandt.

Finanzdienstleister wie PayPal fragen zu keiner Zeit via Mail Userdaten an. Bestehen Zweifel kann man immer die Webseite des Anbieters selbst im Browser eingeben und auf dort nachschauen, ob die Behauptung in der Mail wirklich stimmt. Es gilt aber generell: Persönliche Daten wie Passwörter oder Kreditkartendaten nur dann in Formulare eintragen, wenn man ganz sicher ist, die richtige Webseite zu besuchen.

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



Kategorien: Payment, Recht & Sicherheit

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