Amazon Deutschland: Vorerst kein Einsatz von Kiva-Robotern

Amazon setzt in den USA in seinen Warenhäusern Roboter ein, um seinen Kunden die bestellten Artikel, zumindest im Prime-Programm, kostenfrei und schnell zu liefern und gleichzeitig noch einen positiven Deckungsbeitrag pro Produkt zu erzielen.

Amazon Deutschland: Einsatz der Kiva-Roboter erst einmal kein Thema

Amazon Deutschland: Einsatz der Kiva-Roboter erst einmal kein Thema

Bei Amazon Deutschland bleiben die Kiva-Roboter noch Zukunftsmusik. Amazon wird in Deutschland seine Logistik-Roboter erst einmal nicht einsetzen. Diese kommen sicherlich eines Tages auch hierzulande zum Einsatz, aktuell gebe es dahingehend keine Pläne, so Jochen Dittrich, der die Amazon-Logistik in Europa verantwortet gegenüber dem Nachrichtenmagazin FOCUS. „Das ist zurzeit ein reines US-Thema“, hob er hervor.

Amazon hatte im März 2012 den Roboterhersteller Kiva Systems für 775 Millionen Dollar akquiriert. Die Roboter heben Produktregale hoch und bewegen sie zu einer Packstation. Dort nehmen Packer die Waren entgegen und verpacken diese. Amazon-Chef Jeff Bezos hatte angekündigt, dass bis Ende 2014 in den Vereinigten Staaten 10.000 dieser Kiva-Systeme in den Amazon-Logistikzentren eingesetzt werden sollen.

Wie FOCUS berichtet, könnten die Maschinen schätzungsweise 25. 000 Jobs ersetzen. Da die Amazon-Mitarbeiter in den deutschen Logistikzentren relativ oft ihre Arbeit niederlegen, läge der Einsatz der Roboter hierzulande nahe. Jedoch heißt es, dass die Roboter-Systeme noch nicht so gut funktionierten, wie Amazon es gerne hätte. Jetzt soll Bill Vass, bis Mai noch Chef der kalifornischen Roboterfirma Liquid Robotics und Veteran der Branche, Bezos Pläne beschleunigen.

Lesen Sie hierzu auch Einblicke: Inside Amazon… .

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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