Amazon USA: Strengere Regelungen für den DVD-Verkauf

 Amazon USA: Strengere Regelungen für den DVD-Verkauf

Amazon USA: Strengere Regelungen für den DVD-Verkauf

Amazon USA führt stärke Beschränkungen für den DVD-Verkauf von Dritthändlern und Privatanbietern ein. Der Grund: Der rasante Anstieg von DVD-Plagiaten. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte die neue Richtlinie gegenüber eCommerceBytes

 

Der Marktplatz verlangt von jedem Verkäufer, der DVDs mit einem empfohlenen Verkaufspreis (UVP) von 25 Dollar oder höher verkauft, diese Verkäufe im Voraus genehmigen zu lassen. Das könnte zu einem Problem zu werden für diejenigen Verkäufer, die bereits im Vorfeld ihren Bestand für das Weihnachtsgeschäfts gekauft haben.

Die Beschränkung bezieht sich auf den Original-Verkaufspreis der DVD und nicht auf den Preis, zu dem der Händler die DVDs anbietet. Die Forderung zur Vorabgenehmigung tritt am 16. November 2014 in Kraft. Zudem müssen die Verkäufer einen gewerblichen Account für den DVD-Verkauf besitzen.

Amazon-Sprecher Erik Fairleigh erklärt: „Die Kunden bauen darauf, dass sie bei Amazon-Einkäufen immer sicher sein können. Um dieses Vertrauen zu bewahren, haben wir Beschränkungen für bestimmte DVD-Verkäufe, die ein höheres Risiko für Fälschungen bergen, eingeführt.“

Aufgrund der Neuregelung müssen Verkäufer die  Amazon nutzen, einen Entfernung- oder Entsorgungsauftrag für alle DVD-Produkte, die noch nicht genehmigt wurden und für den Verkauf nach dem 16. November gedacht sind, erteilen. Amazon sagte, dass man auf Gebühren für die Entfernung oder Entsorgung für diese Produkte bis zum 16. Januar 2015 verzichten werde.

Hier der Brief in englischer Sprache, den Amazon an seine Händler verschickte.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Amazon

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