Fortwährende Innovationen bei Webtechnologien und Geräten erfordern eine strategische Kostenplanung bei Webshops & responsiven Webseiten

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Dass mobiles Surfen längst kein Trend mehr, sondern in Deutschland zur Norm geworden ist, zeigt ein Blick auf aktuelle Studien: 24,3 Prozent aller Webzugriffe in Deutschland erfolgen über mobile Geräte; weltweit prognostiziert das Marktforschungsinstitut Gartner Inc. den Verkauf von über 1,8 Milliarden Smartphones. Mobile Shopper sind nicht nur ständig unterwegs, sondern auch ungeduldig. Lädt eine Webseite zu lang, brechen die Kunden den Kaufvorgang ab und kommen so schnell nicht wieder. Möchte ein Unternehmen seine Umsätze und Markenbekanntheit im Netz also halten oder gar steigern, wird eine geräteübergreifende, mobile Strategie bei der Webseiten-Planung unabdingbar.

Jedes Unternehmen, das sich heute zeitgemäß und kundenorientiert im Internet präsentieren möchte, muss dafür Sorge tragen, dass der eigene Webauftritt flüssig und fehlerfrei dargestellt wird – unabhängig davon, ob die Seite über ein Tablet, Smartphone oder Desktop-Rechner aufgerufen wird. Alle Inhalte müssen dabei optimal für das jeweilige Gerät dargestellt und die Ladezeit so kurz wie möglich gehalten werden. Wer das beachtet, kann seine Conversion Rate um bis zu 20 Prozent steigern. Selbstverständlich muss der Webauftritt zudem mit jeder neuen Entwicklung Schritt halten können und mit neuen Geräten, deren Funktionen aktualisierte Browser oder Betriebssysteme erkennen und unterstützen.

One Web-Strategie macht jede Webseite zukunftssicher

Idealerweise wird eine Webpräsenz in einem sogenannten One Web-Projekt aufgesetzt. Dabei laufen Webinhalte für alle Geräte über eine einzige URL und werden für die verschiedenen Geräte mithilfe eines RESS-Servers angepasst. Das hat den Vorteil, dass das Content Management einfach und zügig geplant werden kann: Alle Inhalte müssen nur einmal eingepflegt werden, weil die Anpassungen für verschiedene Geräte automatisch erfolgen. Zudem ist eine URL leicht zu merken und zu teilen.

Gute Performance für bessere Kundenbindung und gesteigerte Conversion

Studien belegen, dass Ladezeiten über drei Sekunden auf Smartphones als sehr störend empfunden werden. Dieses Manko wirkt sich auf die Wahrnehmung des gesamten Webauftritts aus: Nutzer bewerten Seiten, auf die sie warten müssen, als unübersichtlich und wenig attraktiv. Nach drei Sekunden Ladezeit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Vorgang vom Kunden abgebrochen wird, mit jeder weiteren Sekunde um 7 Prozent. Die Kundenzufriedenheit nimmt in der gleichen Zeit um 16 Prozent ab.

Technische Hilfen für möglichst geringe Betriebskosten

Weil die Geschwindigkeit, mit der neue technische Entwicklungen auf den Markt kommen, rasant steigt, nehmen die Betriebskosten von Webseiten enorm zu. Sevenval, ein Unternehmen, das auf die Erstellung und Optimierung von Multi-Channel-Webseiten spezialisiert ist, erkennt und bedient Tausende von verschiedenen Unique Clients. Dies sind Kombinationen aus Hard- und Software, Betriebssystemen, Browser und technischen Features.

Um schnelle Ladezeiten zu erzielen, muss eine Multi-Channel-Webseite möglichst viele dieser Kombinationen erkennen und fortwährend Updates zu allen Elementen erhalten. Wenn die richtigen Tools fehlen, müssen diese Updates ständig neu von Hand programmiert werden. Deswegen sollte die Auswahl von passenden technischen Hilfsmitteln für die Automatisierung dieser Arbeiten die vorrangige Aufgabe für die IT-Abteilung eines jeden Unternehmens sein.

Sevenval ist in der Lage für jede Kombination von Gerät, Betriebssystem und Browser die richtigen Updates automatisch durchzuführen, neue Funktionen zu integrieren und Bugs zu vermeiden.   

Was kann inhouse gelöst werden und wann ist ein Dienstleister lohnenswert?

Zunächst sollte geklärt werden, was die eigene IT-Abteilung leisten kann und für welche Aufgaben externe Anbieter sinnvoll sind. In der Regel ist es am kostengünstigsten, wenn sich die eigenen Entwickler auf die Optimierung des Backends konzentrieren. Die notwendigen Anpassungen an neue Geräte sollten an externe Anbieter ausgelagert werden. Diese berechnen eine gleichbleibende Servicegebühr – ganz gleich wie viele Updates aktuell notwendig sind. Die Kosten für die Auslagerung bestimmter Dienste lassen sich durch verbesserte Conversion Rates und niedrige Betriebskosten deutlich schneller amortisieren als die einer IT-Abteilung, die bei auftretenden Schwierigkeiten gezwungen ist für alles eine eigene Lösung zu finden.

Für eine möglichst kalkulierbare Umsetzung von regelmäßigen Updates empfiehlt es sich einen RESS Server einzusetzen. Dieser erkennt nicht nur die neuesten Mobilgeräte, sondern spielt auch individuell optimierten Content aus. In der Regel wird dies von einem Service-Anbieter mit einer Datenbank geleistet, die für Hunderte von Web-Projekten gleichzeitig gepflegt wird.

Eine weitere Herausforderung bei responsiven Webseiten ist die automatische Anpassung von Bilddateien. Ein Tool, welches die Auflösung und Größe von Bildern automatisch an unterschiedliche Displaygrößen anpasst und zusätzlich neue Formate wie WebP zur Verfügung stellt, lässt sich über externe Anbieter sehr gut einkaufen.

Unternehmen sollten vor der Beauftragung eines Dienstleisters genau prüfen, ob das Angebot nur die Erstellung einer Webseite oder auch die automatische Anpassung an neue Geräte und Software beinhaltet. Zusätzlich sollte geklärt werden, ob auftretende Bugs von diesem Dienstleister auch in Zukunft behoben werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Wartungskosten enorm steigen. Ein vermeintlich günstiges Angebot wird so schnell zur Kostenfalle.

 

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Frank Weyermann
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