Mit der SEPP-Formel die Verkaufszahlen erhöhen

Die Conversions-Rate in Web-Shops kann durch starke Kaufanreize gezielt optimiert werden. In der „SEPP-Formel“ sind vier Maßnahmen zusammengefasst, die eine besonders gute Wirkung erreichen.

Durchschnittlich kaufen nur 2% der Besucher eines Internet-Shops auch ein. Um die Conversion zu steigern, hat das Münchner Technologieunternehmen trbo die sogenannte SEPP-Formel entwickelt. Diese soll stärke Kaufanreize bewirken und so die Umsätze steigern.

Die Formel besteht aus folgenden Faktoren:

  • S wie Social Engagement

Mittels sozialer Netzwerke wie beispielsweise Facebook können Nutzer Gegenstände, die sie im Internet finden, mit ihren Freunden teilen. Shop-Betreiber sollten es Usern leicht machen, andere am Stöbern teilnehmen zu lassen. Daher sollten die Share-Buttons der wichtigsten sozialen Netzwerke in den Produktdarstellungen ebenso wenig fehlen wie die Weiterempfehlungsmöglichkeit via Mail. Auch Social Media-Sharing des gesamten Warenkorb-Inhaltes ist technisch möglich.

  • E wie Emotional Engagement

Nicht jeder Besucher einer Webseite hat ein ganz konkretes Produkt vor Augen. Hier sollte der „Haben-wollen“-Reflex erweckt werden. Über einen Countdown für zeitlich limitierte Offerten oder Verknappung sowie durch die Anzeige des aktuellen Lagerbestandes kann man die besondere Aufmerksamkeit des Besuchers gewinnen und ihn gezielt beeinflussen. Die Chance auf Impulskäufe wird hierdurch erhöht. die Botschaft „Nicht nur Du interessierst Dich für das Produkt“ erzielt eine ähnliche Reaktion: Dem Nutzer sollte angezeigt werden, wie viele andere User sich für ein Produkt interessieren oder es bereits erworben haben. Dieser Formel bedient sich die Reisebranche erfolgreich.

  • P wie Product Engagement

Konkrete Produktpräsentationen können ebenso das User Engagement anfachen. Händler sollten den Besuchern Artikel zeigen, die gegenwärtig stark nachgefragt sind. Schaut sich der Kunde ein Produkt an, sollte man deutlich machen, welche passenden Artikel es überdies im Shop gibt. Solche Inspirationen laden zum Stöbern ein und erhöhen oft den Warenkorbwert. Handelt es sich bei dem Besucher um einen Wiederkehrer, sollte man das bereits über ihn gesammelte Wissen für Kaufvorschläge nutzen.

  • P wie Price Engagement

 

Preisnachlässe sind ein erprobtes Mittel, um Verbraucher zum Kauf zu animieren und insbesondere Unentschlossene für sich zu gewinnen. Die Rabatte sollten zielgerichtet und so persönlich wie möglich eingesetzt werden. Akktraktiv ist es zum Beispiel, einen Gutschein gezielt für die Produktgruppe anzupreisen, in der der noch unentschlossene Kunde gerade unterwegs ist. Oder passend zu den Keywords, nach denen er bei Google gesucht hat. Wer nur ein Gutscheincode-Feld am Ende des Bestellprozesses einblendet, riskiert, dass der Nutzer den Shop wieder verlässt und erst einmal einen Rabattcode im Internet sucht. Besser ist es, dem User zu zeigen, dass er einen besonderen Nachlass erhält, wenn er einen bestimmten Warenkorbwert erlangt oder nach dem „Kauf-3-Zahl-2“-Prinzip mehr Produkte ersteht.


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